Wie Sie Kunden für Digital Banking Lösungen gewinnen: Stellen Sie die Interessen Ihrer Kunden in den Vordergrund!

Fintech on Fridays

Erhöhen Sie die Benutzerfreundlichkeit für Kunden und Berater durch Verlagerung der Komplexität für den Kunden in den Hintergrund.

 

Wir leben in einer unübersichtlichen Welt, dies gilt insbesondere für Bankkunden. Jeden Tag werden neue Apps und Angebote entwickelt, die ihnen dabei helfen sollen, ihr Geld anzulegen oder ihre Finanzen zu verbessern. Trotz all dem ist das Allgemeinwissen in Sachen Finanzen immer noch auf einem Tiefpunkt und viele Kunden möchten sich nicht mit Finanzthemen beschäftigen. Doch wie hebt man sich in einer solchen Situation von Wettbewerbern ab und wie kann man zugleich seinen Kunden genau das bieten, was sie wirklich benötigen?

Konzentrieren Sie sich darauf, Ihren Kunden die beste Produkterfahrung anzubieten und nicht die meisten Funktionalitäten.

Bei einigen Finanzinstituten scheint die Auffassung “mehr ist immer besser” immer noch weit verbreitet zu sein. Eine Vielzahl von Apps und Funktionen anzubieten, hilft etablierten Akteuren nicht, neue Kunden zu gewinnen. Auch ein hartnäckiger Vertrieb von Fonds, Versicherungen oder anderen Produkten regt kaum zum Kauf an, sondern ist nur der Versuch am lautesten zu schreien. Auch der Konkurrenzdruck bei reinem Produktverkauf über Preis oder Marketingbudget wird keinem Anbieter zum Erfolg verhelfen.

Was Kunden wollen, ist eine Lösung. Anstatt sich darauf zu konzentrieren, welche Produkte die Bank zufällig hat und Kunden davon zu überzeugen, dass sie ein Problem haben, das zum Produkt passt, fokussieren Sie sich darauf, ihren Kunden eine Lösung anzubieten!

Wir alle möchten gerne neue Lösungen entdecken, deshalb sollten auch Ihre Kunden entdecken, wie Sie ihnen bei ihren Problemen helfen können.

Hier ein Beispiel: Sie möchten ein Altersvorsorgeprodukt anbieten. Eine Möglichkeit besteht darin, Ihren Kunden mitzuteilen, dass sie für einen vorzeitigen Renteneintritt mehr Geld benötigen. Dazu müssen sie jedoch einen langen Fragebogen, Kontoauszüge und eine Vielzahl von Dokumenten durcharbeiten. Wenn sie dann am Ende feststellen, doch nicht genug Geld zu haben, sondern dafür das Produkt XYZ kaufen sollen, ist dies kein positives Kundenerlebnis.

Wie wäre es in diesem Fall mit dem Einsatz von Technologie? Auf diese Weise kann Ihr Kunde Girokonten, Portfolios und reale Vermögenswerte (wie z.B. Immobilien) vereinen, und alles über eine API mit einer intelligenten Software bewerten. Im Anschluss können Sie die potenzielle Rentenlücken in einer einfachen Kennzahl angeben: die Wahrscheinlichkeit, das Rentenziel zu erreichen. Falls diese Zahl zu niedrig ausfallen sollte, bieten Sie Ihre Hilfe an. Danach halten Sie den Kunden auf dem Laufenden, indem Sie ihm zeigen, wie sich die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung in Abhängigkeit von Marktbewegungen, Spargewohnheiten und anderen Faktoren verhält. Und solange die Wahrscheinlichkeit weiter steigt, braucht sich auch Ihr Kunde nicht um die Produktdetails zu kümmern.

“Für den Kunden ist es wichtig, dass seine Bedürfnisse die oberste Priorität haben, nicht das Produkt.”

Nahtlose Integration und Einfachheit

Um eine nahtlose Integration zu erreichen und eine einfache Anwendung zu erstellen, die sowohl Spaß macht als auch effizient ist, möchte ich das folgende Motto vorschlagen: Übernehmen Sie die Komplexität, damit Ihr Kunde es einfach hat.

Einen einzigen Wahrscheinlichkeits-Score zu zeigen hat im Hintergrund eine ungemeine Komplexität. Um ein besseres Verständnis zu schaffen, stellen Sie sich folgenden Prozess vor: APIs mit Datenanbietern verbinden, Marktentwicklungen prüfen, Wahrscheinlichkeiten berechnen, Kontobewegungen im Auge behalten und prüfen, ob es relevante Änderungen für den Kunden gibt.

Bei all diesen Komplexitäten ist es wichtig, auf die Integration zwischen Konten, Ihrem Backend-System, den Frontend-Systemen und dem Anlageprodukt zu achten. Nur wenn Sie die Komplexität für Ihre Kunden beherrschen, können Sie Kunden für sich gewinnen. Ein potenzieller Kunde, der unzählige Hürden bewältigen muss, um ein Problem (z.B. Rentenlücke) mit einer Lösung (z.B. Ihrem Anlageprodukt) zu verbinden, wird wahrscheinlich nicht zu einem Kunden.

Dasselbe gilt für Funktionen, die versuchen, Ihren Kunden ein besseres Verständnis über ihre Finanzen zu vermitteln. Wenn ein Kunde fünf verschiedene Apps verwenden muss, um einen Überblick über alle Vermögenswerte zu erhalten, werden diese Apps überhaupt nicht verwendet. Alle Funktionen müssen nahtlos integriert sein:

Vermögens-Aggregation, die mit der Finanzplanung verbunden ist.

● Kontoanalyse, die automatisch zur Rentenlücke führt.

Die Rentenlücke, die mit dem richtigen Anlageprodukt automatisch ausgeglichen werden kann.  

●Fortschrittsbericht auf Basis der Produktentwicklung und des aktuellen Kontostandes. 

● Je besser all diese Funktionalitäten integriert sind, desto besser werden Sie von Ihrem Kunden wahrgenommen.  

 

Fazit:  Stellen Sie sicher, dass Sie intelligente Funktionen anbieten, aber nicht bloß um diese zu haben, sondern damit Sie einen einfachen und zusammenhängenden Prozess anbieten können. Haben Sie eine Strategie, wie Sie neue Funktionen in ein überzeugendes Kundenerlebnis integrieren können, die nahtlos von einem Angebot zum nächsten führt. Dadurch werden Ihre Kunden die Kontrolle über ihre Finanzen als einfach empfinden, weil sie sich darauf verlassen können, dass Sie die Komplexität im Hintergrund bewältigen.

 

 

 

 


Finanzberatung 2.0: Der Aufstieg der Superberater

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In einer Welt, die durch den technologischen Wandel und ständig strengere Regulatorik geprägt ist, ist die persönliche Finanzberatung oft kostspielig, ineffektiv und riskant. Robo-Advice hingegen fehlt der persönliche Kundenkontakt. Nun, wie können wir diese Situation lösen? Mit Hilfe des Cyborgs, die hybride Beratungsphilosophie kommt hier ins Spiel: Ein Berater mit technologiegestützten Superkräften.

Das Beste aus beiden Welten: Effizienz mit menschlichem Kontakt

Das Problem heutzutage ist, dass eine menschliche Finanzberatung so kostenintensiv ist wie nie zuvor. Kunden geben nur widerwillig Geld für Beratung aus, insbesondere weil es auf dem Markt schon alternative, kostenlose Angebote gibt.

Unabhängig von der Verfügbarkeit solcher Services haben Kunden jedoch immer komplexere Bedürfnisse. Und je schneller die Finanzmärkte voranschreiten, desto komplexer werden diese Bedürfnisse.

Ein anspruchsvolles regulatorisches Umfeld für Banken und ihre Berater bringt Finanzinstitute zudem in eine unangenehme Lage. Wie wird diese Situation aktuell gelöst? Privatbanken erhöhen erforderliche Mindestvermögen oder verzichten sogar ganz auf die typische Finanzberatung. Einige Banken und Fintech-Unternehmen versuchen, den Markt für Finanzberatung mit Robo-Dienstleistungen zu erobern, bisweilen aber nur mit gemischtem Erfolg. Woran liegt es also, dass Privatbanken und Robo Advisor bisher recht wenige Erfolge vermelden konnten? Die Antwort liegt auf der Hand: Robo Advisorn fehlt die menschliche Komponente und Privatbanken sind im Vergleich weniger effizient.

Die Lösung für diese Problematik ist eine Technologie, die es Beratern ermöglicht, die richtigen Kunden gezielt mit personalisierten Angeboten anzusprechen. Anstatt viele verschiedene Listen und Anlagerichtlinien (Blacklist, Empfehlungsliste, etc.) durchzugehen, übernimmt eine Software diesen Prozess. Anstatt den Investmentvorschlag manuell auf Anlagegrenzverstöße und Richtelinienverstöße zu prüfen, kann auch dieser Prozess von einer Software automatisch erledigt werden. Kundenberater können sich somit auf die Bedürfnisse, Wünsche und die finanzielle Situtaion des Kunden konzentrieren. Sie erfahren, was ihr Kunde braucht und haben ausreichend Zeit für Kundenbeziehung zu. Die Investment-Software berechnet das richtige Portfolio, die richtigen Produkte, liefert die richtige Geschichte mit einer Vielzahl von Empfehlungen und übernimmt alle regulatorischen Aspekte.

“Den Menschen fehlt es an Effizienz und dem Robo Advisor an Menschlichkeit. Geben Sie Ihren Beratern übermenschliche Fähigkeiten mit einer leistungsstarken Software und einem hybriden Beratungsmodell. Geben Sie ihnen die Kraft der Software-Effizienz mit einer menschlichen Note”.

Wie Sie 10 Wochen pro Jahr für jeden Berater sparen können

Stellen Sie sich vor, Sie stellen Ihren Beratern ein Hilfsmittel zur Verfügung, das jedes Jahr 10 Wochen Arbeitszeit einspart. 10 Wochen in denen sich Berater ganz auf den Kunden konzentrieren können, zum Beispiel mit dem Aufbau und der Pflege der Kundenbeziehungen.

Hier sind 6 praktische Ideen wie Sie dieses Ziel erreichen:

1. Verdeutlichen Sie Ihre Anlagephilosophie und richten Sie eine klare Anlagestruktur mit klarem Prozess ein, der Folgendes beinhaltet:

● Kategorisierung von Risikoprofilen (Wie kategorisieren Sie die Risikoprofile Ihrer Kunden?)
● Anlagestrategie (Welche Anlagestrategien oder Risikostufen möchten Sie anbieten?)
● Mapping von Risikoprofilen und Risikostufen
● Allokationen und Zeithorizonte

2. Einrichten einer gesetzeskonformen Beratungsmethode, die Folgendes umfasst:

● Beachtung regulatorischer Einschränkungen

3. Definieren Sie Ihr Anlageuniversum

● Definieren Sie Wertpapiere in die Ihre Kunden investieren können
● Fügen Sie Kauf-, Verkaufs- und Halteempfehlungen aus Ihrem Investment Office hinzu

4. Definieren Sie Ihre eigenen, unternehmensweite Anlagerestriktionen

● Führen Sie eine Blacklist, die z.B.: unethische Investitionen enthält.
● Haben Sie bestimmte Risikogrenzen für Anlageklassen oder Einzelanlagen?

5. Geben Sie Ihrem Kunden und Berater die Möglichkeit, auf Wünsche einzugehen.

● Will Ihr Kunde bestimmte Anlageklasse oder Wertpapiere vermeiden?
● Hat der Kunde eine persönliche Verbindung zu gewissen Wertpapieren?   

6.Vernetzen Sie alles für einen nahtlosen und effizienten Prozess.

● Integrieren Sie die Beratungssoftware in Ihr Kernbanksystem, um Aufträge direkt zu bearbeiten.
● Automatisieren Sie die regulatorische Dokumentation, um einen konformen und transparenten Entscheidungsprozess zu gewährleisten.

Alle diese Vorschläge können konfiguriert und auf Ihr Geschäftsmodell angepasst werden.  Mit unserer hybriden Beratungssoftware wird die Finanzberatung zuverlässiger und transparenter, ohne an Individualität zu verlieren, und verschafft Ihnen den Vorsprung in einem wettbewerbsorientierten Marktumfeld.

 

Wie Sie die Potenziale von Open Banking nutzen

Fintech on Fridays

Wie PSD2 und Open Banking unsere Einstellung auf die Vermögensverwaltung verändern werden und wie Banken sie zu ihrem Vorteil nutzen können.

Open Banking und PSD2 sind mit einer Reihe von Problemen für Banken verbunden: Kosten, Datenverlust, verschärfter Wettbewerb und zunehmende regulatorische Belastungen. Die Einführungsfrist rückt näher und nur sehr wenige Banken haben ein klares Konzept, wie sie PSD2 nutzen können, anstatt sich nur an die Vorgaben zu halten. Was wäre, wenn ich Ihnen sagen würde, dass Sie mit Open Banking neue Kunden für neue Geschäftsmodelle gewinnen können? Auch die Kundenzufriedenheit und Ihr Anteil an dem verwalteten Vermögen pro Kunde (Share of Wallet) können in diesem Zusammen gesteigert werden.

Wie Sie Ihre Kunden dazu bringen, Sie zu lieben.

Hier ist eine weit verbreitete Ansicht über Open Banking: Finanzinstitute müssen eine API einrichten, mit der sie möglicherweise nicht sehr vertraut sind. Sie müssen Daten über ihre Kunden teilen, die Konkurrenten nutzen könnten, um ihnen Umsätze wegzunehmen. Nicht zuletzt steigen auch die Kosten für die Einhaltung der PSD2 Richtlinie. Aber hier ist ein nicht ganz so offensichtlicher Blick: Mit einem überzeugenden Angebot können Sie Ihren bestehenden Kundenstamm, Ihre Marke und das Vertrauen, das Ihre Kunden in Sie haben, nutzen und Ihre Kunden besser verstehen. Darüber hinaus können Sie ihnen mehr Services bieten und somit Ihren Share of Wallet erhöhen.

Open Banking muss nicht wie PSD2 bei Girokonten aufhören. Stellen Sie sich die Möglichkeiten vor: Verbinden Sie Girokonten (soweit so gut), aber auch: Portfolios, Immobilien, privates Beteiligungskapital, Kryptowährungen oder Autos. All diese Daten können Ihren Kunden auf Knopfdruck zur Verfügung gestellt werden. Im weiteren Schritt können Sie das Vermögen Ihrer Kunden auf einen Blick erfassen und Transaktionen analysieren, um die bestmöglichen Maßnahmen zu ergreifen, die auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden zugeschnitten sind.

Beantworten Sie hierfür die wichtigsten Fragen Ihrer Kunden:

• Wie hoch ist mein Vermögen?

• Welchen Betrag kann ich regelmäßig sparen und wie viel muss ich sparen, um meine Ziele zu erreichen?

• Passt meine Vermögensaufteilung zu meinen Bedürfnissen?

Als Bank können Sie wertvolle Informationen über Ihre Kunden erhalten:

• Habe ich meine Kunden richtig beraten?

• Wie viel ist mein Kunde wert? Ändert das die Art und Weise, wie ich ihn/sie behandle?

• Von welchen anderen Angeboten würde dieser Kunde profitieren?

Wenn Sie die Vermögenswerte Ihrer Kunden verbinden, sind Sie der finanzielle Mittelpunkt für alle ihre Bedürfnisse.

 

Wie Sie zum Mittelpunkt der Finanzen Ihres Kunden werden können.

Wie kann eine Bank nun herausragende digitale Leistungen erbringen und neue Kunden gewinnen? Die Antwort ist einfach. Liefern Sie Produkte und Lösungen, die Ihren Kunden einen echten Mehrwert bieten!

Hier eine Roadmap für die erfolgreiche Umsetzung in Ihrem Unternehmen:

1. Denken Sie an einen klaren Business Case und was Sie erreichen wollen, z.B.

•mehr Kundeninformationen zu erhalten

•Steigerung der Kundenbindung

•Verbesserung Ihres Net-Promoter-Scores

•Generierung neuer Assets

2. Überlegen Sie, wie Sie dies erreichen wollen.

•Fokussierung auf Girokonten und Einsatz als Beispiel für die Altersvorsorge

•Nutzen Sie die ganzheitliche Vermögensaggregation, um eine bessere Portfolio-Beratung im Rahmen der Finanzplanung zu ermöglichen.

•Verwenden Sie die Vermögensaggregation, damit Sie erfolgsversprechende Kunden in Ihrem Vertriebskanal besser ansprechen können.

•Erhöhen Sie Ihr betreutes Vermögen, indem Sie Ihre Expertise mit bestehenden Kundenportfolios vergleichen.

3. Dabei hilft es zu wissen, in welchem Bereich Ihr Angebot besser ist als alle anderen.

• Haben Sie ein leistungsstarkes Investmentbüro?

• Können Sie eine breite Palette von Produkten anbieten?

• Haben Sie einen zusätzlichen Vertrauensfaktor?

• Sind Ihre Angebote günstiger, vielfältiger oder leistungsfähiger als andere?

Digitale Tools auf Basis von Open Banking können Ihnen helfen, Ihren Kunden digital und einfach zu zeigen, wie sie von der Zusammenarbeit mit Ihnen profitieren werden. Und das alles automatisiert und hochgradig skalierbar.

 

5 Dinge, die Ihre Investment-Software nicht kann

Ihre Investment Software

Die Digitalisierung der Finanzindustrie schreitet oft nur mühselig voran. Große Erfolge bzw. Umbrüche kommen dabei meist von den aufstrebenden Challenger- bzw. „Online-only“-Banken. Die etablierten Spieler sind gefangen in Legacy-Systemen, die dem Druck der Digitalisierung und Regulation nicht gewachsen sind.

Dies betrifft besonders Investment-Prozesse. Stetig sinkende Margen und steigende Kundenanforderungen treffen hier auf hohe manuelle Aufwände in allen Bereichen – vom Beratungsgespräch bis zur Portfoliogestaltung. Im Spannungsfeld zwischen Compliance, Prozesskosten und dem Wunsch nach Differenzierung blockiert veraltete Technologie oft den Weg in die Zukunft.

In fünf Punkten beschreiben wir, welche Aufgaben Ihre aktuelle Investment-Software wahrscheinlich nicht erfüllen kann und welchen Mehrwert Sie von einer modernen Software erwarten können.

1. Ihre Investment-Software hat wenig Daten über Ihre Kunden und deren Wert(e)!

Open Banking bietet neue Wege einen ganzheitlichen Blick auf die Kunden zu gewinnen. Die Verknüpfung von Konten, Depots und sonstigen Vermögenswerten ermöglicht es, die finanzielle Situation Ihrer Kunden schneller, detaillierter und ganzheitlicher zu erfassen, als bestehende Investment-Software dies kann.

Mit Fincite.CIOS können Finanzdienstleister ihre Kunden mit allen Konten, Depots und Vermögenswerten (Immobilien, Private Equity uvm.) in einem 360° Blick erfassen. Auf Basis dieses hollistischen Blicks spielt CIOS kundenindividuelle Handlungsempfehlungen aus. Entweder direkt an den Kunden oder als Vertriebsimpuls für den Berater. So gewinnt der Berater ein Verständnis für den Kunden und dessen Customer Lifetime Value.

 

2. Mit Ihrer bestehenden Software können Sie Ihren Investmentprozess nicht automatisieren!

Von der Erfassung der finanziellen Situation und des Risikoprofils bis hin zur Anlagegrenzprüfung und Dokumentation gibt es viele – häufig manuell durchgeführte – Schritte, die hohe Prozesskosten verursachen und Compliance-Risiken darstellen. Bestehenden Beratungs- oder Portfoliomanagementsystemen fehlt es dabei oft an einer Ende-zu-Ende-Sicht für eine wirkungsvolle Automatisierung. Dabei lassen sich die Prozesse einer Anlageberatung oder Vermögensverwaltung zu großen Teilen automatisieren.

Fincite.CIOS bildet die Prozesse von der Erfassung der finanziellen Situation bis zur Portfoliokonstruktion und der Order-Generierung digital ab. Dieser Ende-zu-Ende-Prozess ermöglicht eine Zeitersparnis von über 25% pro Kunde und Jahr. Zudem lassen sich durch automatisierte Prozesse Verstöße gegen Anlagebeschränkungen nahezu vollständig vermeiden.

 

3. Ihre Investment-Software ist kein Front-Office-System und nicht individualisierbar!

Die meisten Portfoliomanagement– und viele Beratungssysteme sind nicht für den Kundenkontakt gebaut. Nur selten betrachten diese Ihre Kunden ganzheitlich in ihrer finanziellen Situation, aktuellen Portfolios und individuellen Möglichkeiten. Von der Vision der Finanzdienstleister eines volldigitalisierten und hochindividualisierbaren Prozesses sind die bestehenden Systeme oft weit entfernt. Vielmehr beschäftigen sie Fragen wie:

– Wie viele individuelle Kundenportfolios kann die Software verwalten?
– Was passiert, wenn mehr als 100 Kunden parallel zugreifen?
– Wie können wir eine veraltete Nutzeroberfläche an den Kunden herausgeben, um Reporting-Anforderungen zu erfüllen?
– Wie lassen sich Datenfelder für die Reporting-Anforderungen nach MIFID2 noch in das bestehende System einbauen? 

Fincite.CIOS ist für hochindividualisierte Kundenportfolios und eine digitale Interaktion mit Beratern und/oder Kunden gebaut. CIOS beinhaltet die Möglichkeit, Ihren Kunden weitreichende Einblicke in Echtzeit  in ihr Vermögen zu bieten und zwar mit einem optisch hochwertigen und modernen Dashboard. Durch digitale Interaktion und gute Kommunikationsprozesse können Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Sprachfähigkeit der Berater erhöht werden.

 

4. Ihre Investment-Software ermöglicht keinen schnellen Roll-Out neuer Service-Modelle, Channels oder Geographien!

Die Welt eines Finanzdienstleisters ist komplex. Über mehrere Channels (Berater, Online, Mobil, Vertriebspartner, uvm.) werden verschiedene Service-Modelle (Self Execution, verschiedene Anlageberatungs- und Vermögensverwaltungsmodelle) über verschiedene Kundensegmente (Retail, Mass Affluent, Private Banking) in mehreren Ländern ausgerollt. Auf diese Vielfalt und unterschiedliche Nutzungsweisen sind bestehende Investment-Software oft nicht ausgerichtet.

Fincite.CIOS ermöglicht es, verschiedene Prozesse und Service-Modelle über ein Process Mapping abzubilden. Über moderne REST-API-Schnittstellen lässt sich CIOS an verschiedene Channels anbinden. Bereits heute nutzen internationale Finanzdienstleister die Multi-Tenant-Umgebung von CIOS um ihre Beratungs- und Portfoliomanagementprozesse in mehrere Länder zu bringen. Alles für einen schnellen Roll Out.

 

5. Ihre Investment-Software pflegt keine Beziehung mit Ihren Kunden!

Die Märkte verändern sich. Und mit ihnen oft die Einschätzung des Finanzinstitutes zur Asset Allokation oder zu einzelnen Produkten. Aber auch Kunden ändern sich. Ihre finanzielle Situation und damit ihr Risikoprofil kann sich entwickeln. Diese regelmäßig zu prüfen (im Übrigen eine Anforderung nach MIFID2) und die Empfehlungen des Investment-Offices in den Portfolien der Kunden umzusetzen, ist dabei ebenso wichtig wie eine gute Kommunikation – gerade in Krisenzeiten. Bestehende Investment-Software kommt dieser Beziehungspflege oft nicht nach.

Durch die laufende Verknüpfung der finanziellen Situation, sowie die Versorgung mit Marktdaten, Research-Ergebnissen und Signalen bietet CIOS die Basis, das Kundenportfolio in Form zu halten und den Kunden und/oder Ihren Beratern gezieltes Wissen für jede Marktlage zuzuspielen.

Assets under View – a new KPI in Banking

Fincite Blog 2018 Assets under View

Did you know that we reached the “Multi Banking Era”? Since this year, the Revised Payment Services Directive (short PSD2) is in place. PSD2 allows Banks, Fintechs

and other players to get current account data and do transactions on their client’s behalf. There are two ways banks are approaching this:

  1. Burden: Banks that see PSD2 as a cost factor and threat to their business as Fintechs and other service providers can take use of the client’s data and do payments.
  2. Chance: Banks that see PSD2 as an opportunity to provide better services, to get a more holistic view over their client’s total wealth… and thus: better service.

 

To empower those who see the chance, we at Fincite suggest leveraging a new Key Performance Indicator (KPI):

 

Assets under View (short AuV)

 

Assets under view are the assets of a client that are not held at your bank, but that are added to your multi-banking application.

 

Why Assets under View are so important

 

Currently, the most important figure for any Robo Advisor is Assets under Management (AuM). But how to manage a good pipeline that increases AuM? If you look at Online Marketing basics, you see the classics: Click rates, time on website, registered users. All are important for the funnel, but they do not indicate the value of the client. If you look at AuV and measure the conversion from AuV to AuM, you learn how big your pipeline really is. You can calculate conversion potential and if the solution you offer finds trust and traction. You basically know the customer lifetime value before he becomes a client.

 

What does it tell me?

 

One million EUR AuV based on 100k clients indicates a different target group as a million EUR AuV by 10 clients.  You can also see, if the clients trust you. 100 registered clients do not mean much. If 90 of those 100 trust you with their financial situation, it means a lot. You get a very clear vision about your pipeline, for example:

 

  1. 100 potential clients visit your website
  2. 60 register for your free service
  3. 50 trust you with their assets -> AuV
  4. 20 sign up for your paid service

 

Before you went from registered users straight to AuM, not knowing what happened in between. Now you have a new KPI, that can show your traction in the market. Are people trusting you? Now, you can steer clearer, where you have to put more effort in, to convert. You can better focus on the client’s pain points and show the potential of your solution.

 

Where the market will go

 

We at Fincite believe, that PSD2 is not a threat, but an opportunity, if you have the vision to use it properly. Build services around PSD2 that show your expertise, whether it is investment advice, portfolio management performance, or other services. Account Aggregation and Analysis let you analyse client portfolios at other banks and let your clients see the unique expertise and the edge you offer.

 

Summary

 

The new KPI Assets under View is a very important measure to steer your client acquisition efforts. And by getting Assets under View you can show the clients, why you offer the best service and have a good approximation for the customer lifetime value.