Finanzberatung 2.0: Der Aufstieg der Superberater

Fintech on Fridays

In einer Welt, die durch den technologischen Wandel und ständig strengere Regulatorik geprägt ist, ist die persönliche Finanzberatung oft kostspielig, ineffektiv und riskant. Robo-Advice hingegen fehlt der persönliche Kundenkontakt. Nun, wie können wir diese Situation lösen? Mit Hilfe des Cyborgs, die hybride Beratungsphilosophie kommt hier ins Spiel: Ein Berater mit technologiegestützten Superkräften.

Das Beste aus beiden Welten: Effizienz mit menschlichem Kontakt

Das Problem heutzutage ist, dass eine menschliche Finanzberatung so kostenintensiv ist wie nie zuvor. Kunden geben nur widerwillig Geld für Beratung aus, insbesondere weil es auf dem Markt schon alternative, kostenlose Angebote gibt.

Unabhängig von der Verfügbarkeit solcher Services haben Kunden jedoch immer komplexere Bedürfnisse. Und je schneller die Finanzmärkte voranschreiten, desto komplexer werden diese Bedürfnisse.

Ein anspruchsvolles regulatorisches Umfeld für Banken und ihre Berater bringt Finanzinstitute zudem in eine unangenehme Lage. Wie wird diese Situation aktuell gelöst? Privatbanken erhöhen erforderliche Mindestvermögen oder verzichten sogar ganz auf die typische Finanzberatung. Einige Banken und Fintech-Unternehmen versuchen, den Markt für Finanzberatung mit Robo-Dienstleistungen zu erobern, bisweilen aber nur mit gemischtem Erfolg. Woran liegt es also, dass Privatbanken und Robo Advisor bisher recht wenige Erfolge vermelden konnten? Die Antwort liegt auf der Hand: Robo Advisorn fehlt die menschliche Komponente und Privatbanken sind im Vergleich weniger effizient.

Die Lösung für diese Problematik ist eine Technologie, die es Beratern ermöglicht, die richtigen Kunden gezielt mit personalisierten Angeboten anzusprechen. Anstatt viele verschiedene Listen und Anlagerichtlinien (Blacklist, Empfehlungsliste, etc.) durchzugehen, übernimmt eine Software diesen Prozess. Anstatt den Investmentvorschlag manuell auf Anlagegrenzverstöße und Richtelinienverstöße zu prüfen, kann auch dieser Prozess von einer Software automatisch erledigt werden. Kundenberater können sich somit auf die Bedürfnisse, Wünsche und die finanzielle Situtaion des Kunden konzentrieren. Sie erfahren, was ihr Kunde braucht und haben ausreichend Zeit für Kundenbeziehung zu. Die Investment-Software berechnet das richtige Portfolio, die richtigen Produkte, liefert die richtige Geschichte mit einer Vielzahl von Empfehlungen und übernimmt alle regulatorischen Aspekte.

“Den Menschen fehlt es an Effizienz und dem Robo Advisor an Menschlichkeit. Geben Sie Ihren Beratern übermenschliche Fähigkeiten mit einer leistungsstarken Software und einem hybriden Beratungsmodell. Geben Sie ihnen die Kraft der Software-Effizienz mit einer menschlichen Note”.

Wie Sie 10 Wochen pro Jahr für jeden Berater sparen können

Stellen Sie sich vor, Sie stellen Ihren Beratern ein Hilfsmittel zur Verfügung, das jedes Jahr 10 Wochen Arbeitszeit einspart. 10 Wochen in denen sich Berater ganz auf den Kunden konzentrieren können, zum Beispiel mit dem Aufbau und der Pflege der Kundenbeziehungen.

Hier sind 6 praktische Ideen wie Sie dieses Ziel erreichen:

1. Verdeutlichen Sie Ihre Anlagephilosophie und richten Sie eine klare Anlagestruktur mit klarem Prozess ein, der Folgendes beinhaltet:

● Kategorisierung von Risikoprofilen (Wie kategorisieren Sie die Risikoprofile Ihrer Kunden?)
● Anlagestrategie (Welche Anlagestrategien oder Risikostufen möchten Sie anbieten?)
● Mapping von Risikoprofilen und Risikostufen
● Allokationen und Zeithorizonte

2. Einrichten einer gesetzeskonformen Beratungsmethode, die Folgendes umfasst:

● Beachtung regulatorischer Einschränkungen

3. Definieren Sie Ihr Anlageuniversum

● Definieren Sie Wertpapiere in die Ihre Kunden investieren können
● Fügen Sie Kauf-, Verkaufs- und Halteempfehlungen aus Ihrem Investment Office hinzu

4. Definieren Sie Ihre eigenen, unternehmensweite Anlagerestriktionen

● Führen Sie eine Blacklist, die z.B.: unethische Investitionen enthält.
● Haben Sie bestimmte Risikogrenzen für Anlageklassen oder Einzelanlagen?

5. Geben Sie Ihrem Kunden und Berater die Möglichkeit, auf Wünsche einzugehen.

● Will Ihr Kunde bestimmte Anlageklasse oder Wertpapiere vermeiden?
● Hat der Kunde eine persönliche Verbindung zu gewissen Wertpapieren?   

6.Vernetzen Sie alles für einen nahtlosen und effizienten Prozess.

● Integrieren Sie die Beratungssoftware in Ihr Kernbanksystem, um Aufträge direkt zu bearbeiten.
● Automatisieren Sie die regulatorische Dokumentation, um einen konformen und transparenten Entscheidungsprozess zu gewährleisten.

Alle diese Vorschläge können konfiguriert und auf Ihr Geschäftsmodell angepasst werden.  Mit unserer hybriden Beratungssoftware wird die Finanzberatung zuverlässiger und transparenter, ohne an Individualität zu verlieren, und verschafft Ihnen den Vorsprung in einem wettbewerbsorientierten Marktumfeld.

 


Wie Software die Rentenlücke schließen kann

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Herausforderungen einer alternden Gesellschaft und wie wir Technologie nutzen können, um das Rennen zu gewinnen.

Für viele von uns ist es eine der drängendsten finanziellen Sorgen: Wie kann ich sicherstellen, dass meine Ersparnisse ausreichen, um meinen Lebensstandard im Ruhestand aufrecht zu erhalten?

Doch diese Besorgnis wird von den meisten Menschen nach wie vor weitgehend ignoriert. Insbesondere in Deutschland, wo über 90 % der Rentnerinnen und Rentner hauptsächlich auf die staatliche Rente angewiesen sind¹. Zahlreiche gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen, wie der demografische Wandel der Bevölkerung sowie das anhaltende Niedrigzinsumfeld, führen dazu, dass die staatliche Rente allein nicht ausreichen wird, um eine angemessene Absicherung für den Ruhestand zu gewährleisten.

Trotz mehrerer zusätzlicher Sparmodelle, die nicht Bestandteil der staatlichen Rente sind (z.B. die betriebliche oder private Altersvorsorge), bleibt die größte Herausforderung die Erkenntnis über eine bestehende Lücke und das gezielte Gegensteuern.

Bewusstsein wecken

Für die meisten Menschen beginnt die Herausforderung mit dem Bewusstsein. Die überwiegende Mehrheit der zukünftigen Rentner ist sich ihrer bereits bestehenden Vorsorgelücke nicht einmal bewusst. Auch bei der Rentenplanung gilt die einfache Logik: Je früher man sich der bestehenden Vorsorgelücke bewusst ist und mit der Kapitalanlage beginnt, desto höher sind die Renditeerwartungen und die Wahrscheinlichkeit, solche Lücken zu schließen. Die Folgen der Vorsorgelücke können gravierend sein und schnell in die Altersarmut führen. Bereits heute leben 20% der deutschen Bevölkerung in altersbedingter Armut². Die Frage der bestehenden und zunehmenden Versorgungslücken erfordert daher dringend die Aufmerksamkeit des öffentlichen und des privaten Sektors. Die Regierungen in Ländern wie Norwegen, Schweden und Dänemark haben das Problem bereits erkannt und ihren Bürgerinnen und Bürgern die notwendigen Instrumente an die Hand gegeben, um ihren aktuellen Rentenstand zu verstehen. Diese Instrumente ermöglichen eine ganzheitliche Online-Betrachtung der erworbenen Rentenleistung sowie hilfreiche Prognosen zur Simulation der Entwicklung des persönlichen Rentenanspruchs. Obwohl es in Deutschland derzeit staatliche Initiativen gibt, liegt die Aufgabe, das Bewusstsein für die Problematik zu schärfen, weiterhin bei der Privatwirtschaft. Nach erlangter Erkenntnis über bestehende Vorsorgelücken, gilt es nun diese mit geeigneten Finanzlösungen zu schließen.

Bereitstellung umfassender Tools

Mit unseren digitalen Lösungen bieten wir Ihnen die notwendigen Tools, um bestehende Vorsorgelücken zu erkennen und diese zu beseitigen. Dabei berücksichtigen wir nicht nur die bestehenden Rentenansprüche, sondern betrachten zusätzlich das gesamte, aggregierte Vermögen Ihrer Kundinnen und Kunden in einer ganzheitlichen Betrachtung. Hierzu können zusätzliche Vermögenswerte wie Immobilien gehören, die die finanzielle Situation im Ruhestand erheblich beeinflussen. Durch die Analyse der aktuellen und geplanten Lebens- und Finanzbedingungen eines Kunden, ermöglicht es unsere Software, den Bedarf der Altersvorsorge zu ermitteln und bestehende Lücken zu identifizieren. Hier ein Beispiel wie ein möglicher Ablauf aussehen könnte:

1. Ganzheitliche Erfassung Ihrer Kunden  verbinden Sie aktuelle Renten, Geld- und Anlagekonten, Immobilien und andere Vermögenswerte, um eine 360°-Sicht auf das Vermögen zu bekommen.

2. Ermittlung des Finanzbedarfs  Entwicklung von finanziellen Zielen für den Ruhestand durch Analyse aller Einnahmen und Ausgaben.

3. Identifizierung bestehender Vorsorgelücken  Ermittlung bestehender Lücken durch Abgleich der erwarteten Vermögensrenditen mit der Finanzplanung Ihrer Kunden.

4. Bereitstellung geeigneter Produkte  Auswahl geeigneter Produkte zur Schließung der Vorsorgelücke unter Berücksichtigung der Finanz- und Risikotragfähigkeit des Kunden. 

5. Überblick behalten – Verwendung von Algorithmen zur Überwachung und Neuausrichtung der Anlagestrategie während der Spar- und Entnahmephase.  

Mit diesem Ansatz bieten Sie Ihren Kunden Anlagelösungen, um die wichtigsten finanziellen Herausforderungen zu bewältigen. Gleichzeitig erhalten Sie nützliche Einblicke in den Vermögensstand des Kunden.  

Erfahren Sie mehr über unsere Financial Planning Software oder Kontaktieren Sie uns direkt, gerne stehen wir Ihnen bei allen Fragen zu unseren Software Lösungen zur Verfügung.

 

  • ¹ Bundesinstitut für Arbeit und Soziales, 2017
  • ² Süddeutsche Zeitung, Artikel „Rentner stärker von Altersarmut betroffen als gedacht“, Februar 2019

ESG Investments – Eine Einführung in nachhaltige Investments

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ESG Einleitung

Es ist ein allgemeiner Irrglaube, dass nachhaltiges, verantwortungsbewusste Investments unrentabel sind und Renditen schmälert, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Die Anzahl der Investmentfonds, die ESG-Faktoren berücksichtigen, ist bereits rasant gestiegen und wird auch weiterhin zunehmen. Bis zum Jahr 2021 werden mehr als 92% der institutionellen Investoren ESG-Kriterien in ihrem Investment Screening Prozess einbeziehen. Somit stellt sich die Frage: Was bedeutet eigentlich die Abkürzung ESG und warum wird dieser Begriff immer wichtiger?

ESG Definition 

ESG steht für „Environmental“, „Social“ und „Governance“ und diese stehen für drei zentrale, nicht-finanzielle Schlüsselfaktoren, um die Performance von Investments zu messen, zu denen ethische, nachhaltige und Corporate Governance- Angelegenheiten gehören.

Diese Faktoren werden wie folgt definiert:

● Die „Environmental“ Kriterien untersuchen die Geschäftstätigkeiten der Unternehmen unter dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit (z.B.: Abfall oder Verschmutzung).

● Die „Social“ Kriterien konzentrieren sich auf die Menschen und deren Beziehungen innerhalb des Unternehmens (z.B.: Mitarbeiterzufriedenheit & Diversity).

● Die „Governance“ Kriterien hingegen untersuchen, wie ein Unternehmen geführt wird (z.B. Steuerstrategie). 

Wie die ESG-Investitionskriterien festgelegt wurden

Das Thema ESG erregte im September 2015 größere Aufmerksamkeit, als 193 Länder 17 messbare (“SDG-Index”) Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verabschiedeten, um eine bessere internationale Zusammenarbeit zu ermöglichen und zu deren wirtschaftlich nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Infolgedessen wurde in Paris eine Vereinbarung unterzeichnet („Pariser-Vertag“), um diesen nachhaltigen Ausbau weiter voranzutreiben. Gemäß diesem Pariser Vertrages welcher sich mit der Verringerung der Treibhausgasemissionen befasst, muss jedes Land den Beitrag, den es zur Minderung der globalen Erwärmung leistet, festlegen, planen und darüber regelmäßig berichten. Um die ehrgeizigen Ziele der Vereinten Nationen und des Pariser Vertrages zu erreichen, hat die EU einen Aktionsplan erstellt, um:

● bei jeder Finanzentscheidung auch nachhaltige Aspekte zu berücksichtigen

● die Transparenz für Privatanleger zu erhöhen, um private Investitionen in ESG-konforme Unternehmen zu steigern und somit die Klimaschutzziele zu erreichen.

 

ESG-Investitionsziele innerhalb der EU

Dieser Aktionsplan soll es der EU ermöglichen, bis 2030 die folgenden Klimaschutzziele zu erreichen:

● Senkung der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um 40 %

● Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch von 27%

● Energieeinsparung im Vergleich zu einem Business-as-usual-Szenario um 30%

Derzeit gibt es eine Reihe von verschiedenen Kennzahlen, die versuchen zu ermitteln, welche Unternehmen als nachhaltig bezeichnet werden können. Zudem stellt sich die Frage, wie die Transparenz bei nachhaltigen Investments erhöht werden kann. Eine der Hauptaufgaben der Europäischen Kommission besteht daher darin,  ein fest definiertes Rahmenwerk für ESG-Kennzahlen zu definieren. Die Definition und Implementierung dieser KPIs ist aktuell in Bearbeitung und etablierte Datenanbieter haben bereits ESG-Scores auf einem recht hohen Niveau aufgestellt.


ESG Einfluss auf Anlageerträge

ESG-Kriterien sind nicht nur für die Messung der Nachhaltigkeit von Investitionen wichtig, sondern haben auch einen wesentlichen Einfluss auf die Rendite und das langfristige Risiko von Portfolios. Diese Innovation schafft neue Möglichkeiten für einen langfristigen Mehrwert in Wirtschaft und Gesellschaft.

Unternehmen die ESG-Standards übernehmen, sind daher gewissenhafter, risikoärmer und erfolgreicher bei ihren langfristigen Geschäftszielen. Inzwischen sind ESG-Kriterien eher eine Notwendigkeit als ein Experiment geworden. Aus diesem Grund haben verschiedene Akteure der Wertschöpfungskette, darunter Investoren, Banken und Unternehmen, ESG- und Nachhaltigkeitsinformationen in ihre Prozesse einbezogen. Auch die ESG-Scores und das Verhalten von Unternehmen werden von Finanzinstituten und Investoren überprüft und bewertet, um ihre zukünftige Performance am Markt zu behaupten.

Fincite ESG Software für Finanzinstitute

Da wir uns diesem Wandel bewusst sind und die Finanzmärkte stetig beobachten, haben wir eine Softwarelösung entwickelt, die die ESG-Kriterien zum zentralen Element der Vermögensverwaltung macht. Damit ermöglichen wir es Investoren und Asset-Managern, bestehende Portfolios nach ihrerESG-Compliance zu analysieren oder ihnen beim Aufbau eines eigenen ESG-konformen Portfolios zu helfen – vollautomatisch und unter Verwendung von Daten etablierter Anbieter. Für Weitere Informationen besuchen Sie  ESG Software Lösung.

 

Wie Sie die Potenziale von Open Banking nutzen

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Wie PSD2 und Open Banking unsere Einstellung auf die Vermögensverwaltung verändern werden und wie Banken sie zu ihrem Vorteil nutzen können.

Open Banking und PSD2 sind mit einer Reihe von Problemen für Banken verbunden: Kosten, Datenverlust, verschärfter Wettbewerb und zunehmende regulatorische Belastungen. Die Einführungsfrist rückt näher und nur sehr wenige Banken haben ein klares Konzept, wie sie PSD2 nutzen können, anstatt sich nur an die Vorgaben zu halten. Was wäre, wenn ich Ihnen sagen würde, dass Sie mit Open Banking neue Kunden für neue Geschäftsmodelle gewinnen können? Auch die Kundenzufriedenheit und Ihr Anteil an dem verwalteten Vermögen pro Kunde (Share of Wallet) können in diesem Zusammen gesteigert werden.

Wie Sie Ihre Kunden dazu bringen, Sie zu lieben.

Hier ist eine weit verbreitete Ansicht über Open Banking: Finanzinstitute müssen eine API einrichten, mit der sie möglicherweise nicht sehr vertraut sind. Sie müssen Daten über ihre Kunden teilen, die Konkurrenten nutzen könnten, um ihnen Umsätze wegzunehmen. Nicht zuletzt steigen auch die Kosten für die Einhaltung der PSD2 Richtlinie. Aber hier ist ein nicht ganz so offensichtlicher Blick: Mit einem überzeugenden Angebot können Sie Ihren bestehenden Kundenstamm, Ihre Marke und das Vertrauen, das Ihre Kunden in Sie haben, nutzen und Ihre Kunden besser verstehen. Darüber hinaus können Sie ihnen mehr Services bieten und somit Ihren Share of Wallet erhöhen.

Open Banking muss nicht wie PSD2 bei Girokonten aufhören. Stellen Sie sich die Möglichkeiten vor: Verbinden Sie Girokonten (soweit so gut), aber auch: Portfolios, Immobilien, privates Beteiligungskapital, Kryptowährungen oder Autos. All diese Daten können Ihren Kunden auf Knopfdruck zur Verfügung gestellt werden. Im weiteren Schritt können Sie das Vermögen Ihrer Kunden auf einen Blick erfassen und Transaktionen analysieren, um die bestmöglichen Maßnahmen zu ergreifen, die auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden zugeschnitten sind.

Beantworten Sie hierfür die wichtigsten Fragen Ihrer Kunden:

• Wie hoch ist mein Vermögen?

• Welchen Betrag kann ich regelmäßig sparen und wie viel muss ich sparen, um meine Ziele zu erreichen?

• Passt meine Vermögensaufteilung zu meinen Bedürfnissen?

Als Bank können Sie wertvolle Informationen über Ihre Kunden erhalten:

• Habe ich meine Kunden richtig beraten?

• Wie viel ist mein Kunde wert? Ändert das die Art und Weise, wie ich ihn/sie behandle?

• Von welchen anderen Angeboten würde dieser Kunde profitieren?

Wenn Sie die Vermögenswerte Ihrer Kunden verbinden, sind Sie der finanzielle Mittelpunkt für alle ihre Bedürfnisse.

 

Wie Sie zum Mittelpunkt der Finanzen Ihres Kunden werden können.

Wie kann eine Bank nun herausragende digitale Leistungen erbringen und neue Kunden gewinnen? Die Antwort ist einfach. Liefern Sie Produkte und Lösungen, die Ihren Kunden einen echten Mehrwert bieten!

Hier eine Roadmap für die erfolgreiche Umsetzung in Ihrem Unternehmen:

1. Denken Sie an einen klaren Business Case und was Sie erreichen wollen, z.B.

•mehr Kundeninformationen zu erhalten

•Steigerung der Kundenbindung

•Verbesserung Ihres Net-Promoter-Scores

•Generierung neuer Assets

2. Überlegen Sie, wie Sie dies erreichen wollen.

•Fokussierung auf Girokonten und Einsatz als Beispiel für die Altersvorsorge

•Nutzen Sie die ganzheitliche Vermögensaggregation, um eine bessere Portfolio-Beratung im Rahmen der Finanzplanung zu ermöglichen.

•Verwenden Sie die Vermögensaggregation, damit Sie erfolgsversprechende Kunden in Ihrem Vertriebskanal besser ansprechen können.

•Erhöhen Sie Ihr betreutes Vermögen, indem Sie Ihre Expertise mit bestehenden Kundenportfolios vergleichen.

3. Dabei hilft es zu wissen, in welchem Bereich Ihr Angebot besser ist als alle anderen.

• Haben Sie ein leistungsstarkes Investmentbüro?

• Können Sie eine breite Palette von Produkten anbieten?

• Haben Sie einen zusätzlichen Vertrauensfaktor?

• Sind Ihre Angebote günstiger, vielfältiger oder leistungsfähiger als andere?

Digitale Tools auf Basis von Open Banking können Ihnen helfen, Ihren Kunden digital und einfach zu zeigen, wie sie von der Zusammenarbeit mit Ihnen profitieren werden. Und das alles automatisiert und hochgradig skalierbar.

 

5 Dinge, die Ihre Investment-Software nicht kann

Ihre Investment Software

Die Digitalisierung der Finanzindustrie schreitet oft nur mühselig voran. Große Erfolge bzw. Umbrüche kommen dabei meist von den aufstrebenden Challenger- bzw. „Online-only“-Banken. Die etablierten Spieler sind gefangen in Legacy-Systemen, die dem Druck der Digitalisierung und Regulation nicht gewachsen sind.

Dies betrifft besonders Investment-Prozesse. Stetig sinkende Margen und steigende Kundenanforderungen treffen hier auf hohe manuelle Aufwände in allen Bereichen – vom Beratungsgespräch bis zur Portfoliogestaltung. Im Spannungsfeld zwischen Compliance, Prozesskosten und dem Wunsch nach Differenzierung blockiert veraltete Technologie oft den Weg in die Zukunft.

In fünf Punkten beschreiben wir, welche Aufgaben Ihre aktuelle Investment-Software wahrscheinlich nicht erfüllen kann und welchen Mehrwert Sie von einer modernen Software erwarten können.

1. Ihre Investment-Software hat wenig Daten über Ihre Kunden und deren Wert(e)!

Open Banking bietet neue Wege einen ganzheitlichen Blick auf die Kunden zu gewinnen. Die Verknüpfung von Konten, Depots und sonstigen Vermögenswerten ermöglicht es, die finanzielle Situation Ihrer Kunden schneller, detaillierter und ganzheitlicher zu erfassen, als bestehende Investment-Software dies kann.

Mit Fincite.CIOS können Finanzdienstleister ihre Kunden mit allen Konten, Depots und Vermögenswerten (Immobilien, Private Equity uvm.) in einem 360° Blick erfassen. Auf Basis dieses hollistischen Blicks spielt CIOS kundenindividuelle Handlungsempfehlungen aus. Entweder direkt an den Kunden oder als Vertriebsimpuls für den Berater. So gewinnt der Berater ein Verständnis für den Kunden und dessen Customer Lifetime Value.

 

2. Mit Ihrer bestehenden Software können Sie Ihren Investmentprozess nicht automatisieren!

Von der Erfassung der finanziellen Situation und des Risikoprofils bis hin zur Anlagegrenzprüfung und Dokumentation gibt es viele – häufig manuell durchgeführte – Schritte, die hohe Prozesskosten verursachen und Compliance-Risiken darstellen. Bestehenden Beratungs- oder Portfoliomanagementsystemen fehlt es dabei oft an einer Ende-zu-Ende-Sicht für eine wirkungsvolle Automatisierung. Dabei lassen sich die Prozesse einer Anlageberatung oder Vermögensverwaltung zu großen Teilen automatisieren.

Fincite.CIOS bildet die Prozesse von der Erfassung der finanziellen Situation bis zur Portfoliokonstruktion und der Order-Generierung digital ab. Dieser Ende-zu-Ende-Prozess ermöglicht eine Zeitersparnis von über 25% pro Kunde und Jahr. Zudem lassen sich durch automatisierte Prozesse Verstöße gegen Anlagebeschränkungen nahezu vollständig vermeiden.

 

3. Ihre Investment-Software ist kein Front-Office-System und nicht individualisierbar!

Die meisten Portfoliomanagement– und viele Beratungssysteme sind nicht für den Kundenkontakt gebaut. Nur selten betrachten diese Ihre Kunden ganzheitlich in ihrer finanziellen Situation, aktuellen Portfolios und individuellen Möglichkeiten. Von der Vision der Finanzdienstleister eines volldigitalisierten und hochindividualisierbaren Prozesses sind die bestehenden Systeme oft weit entfernt. Vielmehr beschäftigen sie Fragen wie:

– Wie viele individuelle Kundenportfolios kann die Software verwalten?
– Was passiert, wenn mehr als 100 Kunden parallel zugreifen?
– Wie können wir eine veraltete Nutzeroberfläche an den Kunden herausgeben, um Reporting-Anforderungen zu erfüllen?
– Wie lassen sich Datenfelder für die Reporting-Anforderungen nach MIFID2 noch in das bestehende System einbauen? 

Fincite.CIOS ist für hochindividualisierte Kundenportfolios und eine digitale Interaktion mit Beratern und/oder Kunden gebaut. CIOS beinhaltet die Möglichkeit, Ihren Kunden weitreichende Einblicke in Echtzeit  in ihr Vermögen zu bieten und zwar mit einem optisch hochwertigen und modernen Dashboard. Durch digitale Interaktion und gute Kommunikationsprozesse können Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Sprachfähigkeit der Berater erhöht werden.

 

4. Ihre Investment-Software ermöglicht keinen schnellen Roll-Out neuer Service-Modelle, Channels oder Geographien!

Die Welt eines Finanzdienstleisters ist komplex. Über mehrere Channels (Berater, Online, Mobil, Vertriebspartner, uvm.) werden verschiedene Service-Modelle (Self Execution, verschiedene Anlageberatungs- und Vermögensverwaltungsmodelle) über verschiedene Kundensegmente (Retail, Mass Affluent, Private Banking) in mehreren Ländern ausgerollt. Auf diese Vielfalt und unterschiedliche Nutzungsweisen sind bestehende Investment-Software oft nicht ausgerichtet.

Fincite.CIOS ermöglicht es, verschiedene Prozesse und Service-Modelle über ein Process Mapping abzubilden. Über moderne REST-API-Schnittstellen lässt sich CIOS an verschiedene Channels anbinden. Bereits heute nutzen internationale Finanzdienstleister die Multi-Tenant-Umgebung von CIOS um ihre Beratungs- und Portfoliomanagementprozesse in mehrere Länder zu bringen. Alles für einen schnellen Roll Out.

 

5. Ihre Investment-Software pflegt keine Beziehung mit Ihren Kunden!

Die Märkte verändern sich. Und mit ihnen oft die Einschätzung des Finanzinstitutes zur Asset Allokation oder zu einzelnen Produkten. Aber auch Kunden ändern sich. Ihre finanzielle Situation und damit ihr Risikoprofil kann sich entwickeln. Diese regelmäßig zu prüfen (im Übrigen eine Anforderung nach MIFID2) und die Empfehlungen des Investment-Offices in den Portfolien der Kunden umzusetzen, ist dabei ebenso wichtig wie eine gute Kommunikation – gerade in Krisenzeiten. Bestehende Investment-Software kommt dieser Beziehungspflege oft nicht nach.

Durch die laufende Verknüpfung der finanziellen Situation, sowie die Versorgung mit Marktdaten, Research-Ergebnissen und Signalen bietet CIOS die Basis, das Kundenportfolio in Form zu halten und den Kunden und/oder Ihren Beratern gezieltes Wissen für jede Marktlage zuzuspielen.

The Fincite Recap of 2017

Fincite Team

Welcome to the first blog post of 2018! So much has happened in the last 12 months in the Financial Technology (FinTech) industry: Robo-Advisors are getting smarter, cryptocurrencies and blockchain technology are becoming mainstream and the European Commission received the final draft on the PSD2’s Technical Standards done by the European Banking Authority.

The rapid pace at which the industry moves forward gave us a great idea for our company’s new year’s resolution: to keep our readers informed about the latest developments in the FinTech industry, as well as in our company. We think that there is no better way to start this than by doing a recap of Fincite’s achievements throughout 2017.

We grew our team

As the European FinTech market grew, so did we. Throughout 2017 we sought out new clients and won several implementations all over Europe, which gave us the opportunity to grow our team.

Fincite in Frankfurt now consists of 15 professionals from multiple backgrounds, disciplines and nationalities in charge of developing new financial solutions together with our clients. A diverse client base calls for a diverse team!

Fincite made the news several times

It’s a great feeling when you see your name in the headlines. We are proud to say that we have made the news multiple times in some of the major German news outlets. We have compiled the best articles and placed them in our news section for you to read. If you want to stay up to date with the latest developments in the company, you can also follow us on LinkedIn.

Our Co-CEO was featured in multiple interviews, conferences and more

Back in January, Ralf was featured in Euro Finance Tech and was asked about the state of FinTechs up to that point. In the interview, he shares his expectations for the industry and explains the environment in which FinTech companies will work in the years to come.

Ralf also represented us in the DIA Munich conference, organized by one of our partners msg life. In this conference, Ralf talked about how digital asset management tools can be used by insurance companies to enhance the experience of their customers.

We take data protection seriously, that’s why Ralf took part in a round table at the Euro Finance Week 2017. There we discussed how data protection should be an integral part of software and business architectures.

Back in September, Ralf co-wrote an article for the prestigious German magazine Das Investment together with Dr. Nicholas Ziegert, CEO of W&Z FinTech GmbH. In the article, both of them dissect the term Robo-advisor by explaining the capabilities of the technology.

We have initiated new ventures

Whereas for Fincite Digital Asset Management is and remains the top and only priority, in Fincite Ventures we applied our diverse background and technical skills to also create trade and financial market solutions in related areas. In 2017 we started three new ventures which we expect to grow in the future.

metalshub is an online marketplace for metals and ferroalloys which brings together consumers and producers from all around the world. The platform launched on the 13th of December and hours after the launch, it saw its first transaction take place: 24 metric tons of ferronickel.

firstwire is an online marketplace where people can trade Promissory Notes, Registered Bonds and Loans. The platform grants users direct market access, transparent prices and lower transaction fees than regular markets.

Lexcube is a venture intended to build a RegTech software platform with the goal to digitize compliance and regulatory processes in the asset management space. Lexcube was founded together with Peter Lohse, former Head of Legal and Compliance from Blackrock.

Our achievements have been recognized

As any Hollywood actor will tell you, it’s an honour just to be nominated for an Oscar Academy Award. With this in mind, we are extremely proud of making it to the final round of the STEP Award, which since 2006 recognizes the efforts of German, Austrian and Swiss companies for their innovation and growth.

At Fincite we put as much effort in our projects as we do in our company culture and work environment. A happy team member is a productive team member, after all! This is why we pride ourselves in having won the Kununu award, which recognizes companies the best employee reviews. Check out what our team members said about having worked at Fincite!

We also positioned ourselves #26 of the Top 50 fastest growing Startups in Germany by Gründerszene, a company which curates the list based on a company’s annual average sales growth (CAGR).

2017 was an exciting and successful year for us.

This new year will come full of surprises and challenges. We will keep you informed through our blog.

From (hybrid) robo to automated advice: 3 digital private banking strategies

Fincite Blog 2018 Private Banks trens

In the last years over 20 Robo Advisors entered the European Market. Most of them, with purely digital advice based on investment algorithms. End of 2017, we observed two major new trends:

  1. On the one hand, recently, digital providers like Prospery, Liquid, and Wealthfront added human advice to their offering.
  2. On the other hand, the first established private banks started their own digital-only services.

This begs the question: How will Digital Wealth Management look like in the segment of Private Banking?

 

Here are three strategies we might see in 2018:

A new Segment, a new Channel: Reaching out to “Mass Affluent”.
”In the last years, private banks raised the bar for their exclusive services. Today, in order to obtain investment advice from a private bank you usually need more than 1 million € investable capital. Especially regulatory requirements such as

MiFiD II drove the internal cost quota of the advice processes to new heights. So, how can private banks serve clients with “smaller investment tickets”?In order to “test digital”, some private banks have grown into market segments they did not target in the past. They started new services under new brands. Those offer a digital “light version” of their investment advice – similar to the Robo Advice in the Retail Banking World.

The best of both worlds: Hybrid (Robo) Advice

In the past, investment advisors often faced the challenge of limited insight into the client’s portfolio. To address this issue, private banks have started using aggregating technologies like Fincite Core which provides detailed insight into the wealth of a client. With these technologies, clients can easily connect financials via the internet:

  • Aggregate bank accounts and wealth positions (such as Real Estate, Gold, etc.)
  • View asset performance and risk
  • Receive targeted news and research matching current wealth positions

Based upon this, the client can be either served online or invited into an offline advice (see more at 360° Wealth). Leveraging this information, private bank advisors can better acquire or maintain relationships with their clients by knowing which clients to address, when and how to do it – based on near-real-time client data.

Improving from within: Automated Individual Advice

 

Banks started using automation to support the value chain from the Investment Office all the way to the Portfolio Management and Relationship Manager. Through the use of automated advice engines like Fincite Core, banks keep client portfolios in shape based on inputs like the following:

  • Investment Strategy: Target Asset Allocation and Product Galaxy
  • Market Development: Current events on the markets
  • Financial Situations of the Client (based upon his connected Accounts
  • Objectives and Planning of his investments

Summary

These three general strategies show how the Private Banking industry is reacting to the emergence of Robo Advisors. In the future, we will see more banks adopting these strategies in a pure or combined way.

Assets under View – a new KPI in Banking

Fincite Blog 2018 Assets under View

Did you know that we reached the “Multi Banking Era”? Since this year, the Revised Payment Services Directive (short PSD2) is in place. PSD2 allows Banks, Fintechs

and other players to get current account data and do transactions on their client’s behalf. There are two ways banks are approaching this:

  1. Burden: Banks that see PSD2 as a cost factor and threat to their business as Fintechs and other service providers can take use of the client’s data and do payments.
  2. Chance: Banks that see PSD2 as an opportunity to provide better services, to get a more holistic view over their client’s total wealth… and thus: better service.

 

To empower those who see the chance, we at Fincite suggest leveraging a new Key Performance Indicator (KPI):

 

Assets under View (short AuV)

 

Assets under view are the assets of a client that are not held at your bank, but that are added to your multi-banking application.

 

Why Assets under View are so important

 

Currently, the most important figure for any Robo Advisor is Assets under Management (AuM). But how to manage a good pipeline that increases AuM? If you look at Online Marketing basics, you see the classics: Click rates, time on website, registered users. All are important for the funnel, but they do not indicate the value of the client. If you look at AuV and measure the conversion from AuV to AuM, you learn how big your pipeline really is. You can calculate conversion potential and if the solution you offer finds trust and traction. You basically know the customer lifetime value before he becomes a client.

 

What does it tell me?

 

One million EUR AuV based on 100k clients indicates a different target group as a million EUR AuV by 10 clients.  You can also see, if the clients trust you. 100 registered clients do not mean much. If 90 of those 100 trust you with their financial situation, it means a lot. You get a very clear vision about your pipeline, for example:

 

  1. 100 potential clients visit your website
  2. 60 register for your free service
  3. 50 trust you with their assets -> AuV
  4. 20 sign up for your paid service

 

Before you went from registered users straight to AuM, not knowing what happened in between. Now you have a new KPI, that can show your traction in the market. Are people trusting you? Now, you can steer clearer, where you have to put more effort in, to convert. You can better focus on the client’s pain points and show the potential of your solution.

 

Where the market will go

 

We at Fincite believe, that PSD2 is not a threat, but an opportunity, if you have the vision to use it properly. Build services around PSD2 that show your expertise, whether it is investment advice, portfolio management performance, or other services. Account Aggregation and Analysis let you analyse client portfolios at other banks and let your clients see the unique expertise and the edge you offer.

 

Summary

 

The new KPI Assets under View is a very important measure to steer your client acquisition efforts. And by getting Assets under View you can show the clients, why you offer the best service and have a good approximation for the customer lifetime value.

Why Trends Matter in Modern Asset Management?

Fincite Blog Alternative Investments Trends 2018

Companies or Trends?

Facebook announced that it’s planning to launch a dating service for its users, and shares of Match.com sell-off around 25% in intraday trading. Are markets over-reacting, or are there long-term trends that investors need to be aware of while investing?
Imagine a child born in 2000. She turns into an adult this year. Would she believe that Nokia was on the cover of Forbes with the headline “Nokia, One Billion Customers- Can Anyone Catch the Cell Phone King?” She was seven years old then, and the same year Apple launched the iPhone. The key was to spot the trend of the switch to smart phones, which was a great opportunity.

How to construct future-oriented portfolios?

Is the traditional way of investing and analysing your portfolio, by sector, geography, growth v/s value etc., the only way to do it or there needs to be another lens in these rapidly changing times.
We at Fincite explore other ways of looking at how we invest and what impacts our portfolio (learn more on our approach here).  Rather than looking at companies as per which sector they are in or started out, our methodology focuses on which long-term trends they impact.  This gives the client a different way to look at her investments, which is forward looking.
We have created a database of long-term trends, which take into account economic, technological, demographic, behavioural, and environmental factors that we think will shape our future.  We have categorised these into MegaTrends and SubTrends.

  • A MegaTrend is a long term trend which gives rise to more niche trends e.g. Internet of Things (IOT) is a MegaTrend
  • SubTrends are a part of the Mega Trend, like Wearable Technologies, Smart Home, Cloud Computing etc.  are a part of the MegaTrend IOT

By categorising companies into trends, we will enable investors to analyse and invest in a better way. The investors will be able to see if their current portfolio benefits or is at risk from these trends, and which stocks will help them participate in trends that they are interested in.

How does this work for the investor?

The investor can invest in these the trends depending on her sophistication, objective and/or composition of her current portfolio. These could vary and we discuss some specific ones below:

  1. Trends can be incorporated in the portfolio to mitigate specific risks, like impact of climate change, or demographic changes.
  2. Opportunistic trading, such as shorting traditional retail sectors in a country due to the entry of Amazon.
  3. Conviction and interest in a particular trend.Investors have researched, work in the trend and believe that a certain trend will dominate and they will benefit by investing in it.
  4. Extracting alpha, in a traditional core-satellite portfolio, by adding some trends that have higher growth prospects but with added volatility- typically the satellites

With this in mind, we have constructed Trendindicies to give investors, investment opportunities to diversify asset allocation by offering international investable opportunity set of equities representing trends.We need to be aware of what impacts our portfolio and benefit from it. To see but be blind to opportunities, is not being a smart investor- be smart, take advantage of trends.