Wie Sie Kunden für Digital Banking Lösungen gewinnen: Stellen Sie die Interessen Ihrer Kunden in den Vordergrund!

Fintech on Fridays

Erhöhen Sie die Benutzerfreundlichkeit für Kunden und Berater durch Verlagerung der Komplexität für den Kunden in den Hintergrund.

 

Wir leben in einer unübersichtlichen Welt, dies gilt insbesondere für Bankkunden. Jeden Tag werden neue Apps und Angebote entwickelt, die ihnen dabei helfen sollen, ihr Geld anzulegen oder ihre Finanzen zu verbessern. Trotz all dem ist das Allgemeinwissen in Sachen Finanzen immer noch auf einem Tiefpunkt und viele Kunden möchten sich nicht mit Finanzthemen beschäftigen. Doch wie hebt man sich in einer solchen Situation von Wettbewerbern ab und wie kann man zugleich seinen Kunden genau das bieten, was sie wirklich benötigen?

Konzentrieren Sie sich darauf, Ihren Kunden die beste Produkterfahrung anzubieten und nicht die meisten Funktionalitäten.

Bei einigen Finanzinstituten scheint die Auffassung “mehr ist immer besser” immer noch weit verbreitet zu sein. Eine Vielzahl von Apps und Funktionen anzubieten, hilft etablierten Akteuren nicht, neue Kunden zu gewinnen. Auch ein hartnäckiger Vertrieb von Fonds, Versicherungen oder anderen Produkten regt kaum zum Kauf an, sondern ist nur der Versuch am lautesten zu schreien. Auch der Konkurrenzdruck bei reinem Produktverkauf über Preis oder Marketingbudget wird keinem Anbieter zum Erfolg verhelfen.

Was Kunden wollen, ist eine Lösung. Anstatt sich darauf zu konzentrieren, welche Produkte die Bank zufällig hat und Kunden davon zu überzeugen, dass sie ein Problem haben, das zum Produkt passt, fokussieren Sie sich darauf, ihren Kunden eine Lösung anzubieten!

Wir alle möchten gerne neue Lösungen entdecken, deshalb sollten auch Ihre Kunden entdecken, wie Sie ihnen bei ihren Problemen helfen können.

Hier ein Beispiel: Sie möchten ein Altersvorsorgeprodukt anbieten. Eine Möglichkeit besteht darin, Ihren Kunden mitzuteilen, dass sie für einen vorzeitigen Renteneintritt mehr Geld benötigen. Dazu müssen sie jedoch einen langen Fragebogen, Kontoauszüge und eine Vielzahl von Dokumenten durcharbeiten. Wenn sie dann am Ende feststellen, doch nicht genug Geld zu haben, sondern dafür das Produkt XYZ kaufen sollen, ist dies kein positives Kundenerlebnis.

Wie wäre es in diesem Fall mit dem Einsatz von Technologie? Auf diese Weise kann Ihr Kunde Girokonten, Portfolios und reale Vermögenswerte (wie z.B. Immobilien) vereinen, und alles über eine API mit einer intelligenten Software bewerten. Im Anschluss können Sie die potenzielle Rentenlücken in einer einfachen Kennzahl angeben: die Wahrscheinlichkeit, das Rentenziel zu erreichen. Falls diese Zahl zu niedrig ausfallen sollte, bieten Sie Ihre Hilfe an. Danach halten Sie den Kunden auf dem Laufenden, indem Sie ihm zeigen, wie sich die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung in Abhängigkeit von Marktbewegungen, Spargewohnheiten und anderen Faktoren verhält. Und solange die Wahrscheinlichkeit weiter steigt, braucht sich auch Ihr Kunde nicht um die Produktdetails zu kümmern.

“Für den Kunden ist es wichtig, dass seine Bedürfnisse die oberste Priorität haben, nicht das Produkt.”

Nahtlose Integration und Einfachheit

Um eine nahtlose Integration zu erreichen und eine einfache Anwendung zu erstellen, die sowohl Spaß macht als auch effizient ist, möchte ich das folgende Motto vorschlagen: Übernehmen Sie die Komplexität, damit Ihr Kunde es einfach hat.

Einen einzigen Wahrscheinlichkeits-Score zu zeigen hat im Hintergrund eine ungemeine Komplexität. Um ein besseres Verständnis zu schaffen, stellen Sie sich folgenden Prozess vor: APIs mit Datenanbietern verbinden, Marktentwicklungen prüfen, Wahrscheinlichkeiten berechnen, Kontobewegungen im Auge behalten und prüfen, ob es relevante Änderungen für den Kunden gibt.

Bei all diesen Komplexitäten ist es wichtig, auf die Integration zwischen Konten, Ihrem Backend-System, den Frontend-Systemen und dem Anlageprodukt zu achten. Nur wenn Sie die Komplexität für Ihre Kunden beherrschen, können Sie Kunden für sich gewinnen. Ein potenzieller Kunde, der unzählige Hürden bewältigen muss, um ein Problem (z.B. Rentenlücke) mit einer Lösung (z.B. Ihrem Anlageprodukt) zu verbinden, wird wahrscheinlich nicht zu einem Kunden.

Dasselbe gilt für Funktionen, die versuchen, Ihren Kunden ein besseres Verständnis über ihre Finanzen zu vermitteln. Wenn ein Kunde fünf verschiedene Apps verwenden muss, um einen Überblick über alle Vermögenswerte zu erhalten, werden diese Apps überhaupt nicht verwendet. Alle Funktionen müssen nahtlos integriert sein:

Vermögens-Aggregation, die mit der Finanzplanung verbunden ist.

● Kontoanalyse, die automatisch zur Rentenlücke führt.

Die Rentenlücke, die mit dem richtigen Anlageprodukt automatisch ausgeglichen werden kann.  

●Fortschrittsbericht auf Basis der Produktentwicklung und des aktuellen Kontostandes. 

● Je besser all diese Funktionalitäten integriert sind, desto besser werden Sie von Ihrem Kunden wahrgenommen.  

 

Fazit:  Stellen Sie sicher, dass Sie intelligente Funktionen anbieten, aber nicht bloß um diese zu haben, sondern damit Sie einen einfachen und zusammenhängenden Prozess anbieten können. Haben Sie eine Strategie, wie Sie neue Funktionen in ein überzeugendes Kundenerlebnis integrieren können, die nahtlos von einem Angebot zum nächsten führt. Dadurch werden Ihre Kunden die Kontrolle über ihre Finanzen als einfach empfinden, weil sie sich darauf verlassen können, dass Sie die Komplexität im Hintergrund bewältigen.

 

 

 

 


Fintech 2020 – das sollten Sie wissen!

Ralf Heim Fintech 2020 Fincite

 

Wie wird das Fintech Jahr 2020? Welche großen Ereignisse aus 2019 wirken noch bis heute nach und auf welche neue Entwicklungen Sie sich freuen können. Mit dieser aktuellen Einschätzung von Ralf Heim, Co-Gründer und Geschäftsführer von Fincite und Fincite Ventures, geben wir Ihnen einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen in diesem Jahr.

 

Ralf, der Fintech-Markt 2019 war geprägt durch Übernahmen, neue Challenger (Banken) und natürlich auch neue Rekorde. Welche Fortschritte hat die Digitalisierung in der Finanzbranche 2019 deiner Einschätzung nach gemacht?

Zu Beginn 2019 nannten viele KI das Thema des Jahres. In den Köpfen und in der Strategie der Finanzdienstleister ist das Thema zwar angekommen, allerdings sind die Probleme in den operativen Verantwortungsbereichen sind die Probleme jedoch ganz andere.
Hier dominierten im Investment-Bereich die Themen MIFID2, Digitalisierung und Automatisierung von Beratung und Vermögensverwaltung  (Stichwort Hybrid Robo Advice), und zunehmend Open Banking die Roadmaps der Finanzdienstleister.

Was 2019 besser geworden ist, sind die bankinternen Schnittstellen. Hier stoßen wir als Softwareanbieter zunehmend auf modernere Schnittstellen zu Kernbanken-, Portfoliomanagement- oder CRM-Systemen.
Dadurch verkürzen sich die Umsetzungszyklen innovativer Lösungen. Auch in der UX hat sich bei vielen Banken einiges getan.

Dass die Zeit für Banken drängt, zeigen N26, Revolut und Co., alle samt B2C-Startups mit beeindruckenden, internationalen Wachstumszahlen.

 

Da du uns schon die ersten Namen genannt hast, welche Finanz-Technologie-Anbieter oder auch Angebote haben dich denn 2019 wirklich beeindruckt?

Die Neobanken haben gezeigt, dass im Banking internationales Wachstum mit geringen Kundenakquisitionskosten möglich ist. Das schien lange unmöglich. Aber neben diesen Banken, möchte ich auch Finanzguru hervorheben.

In einem Jahr, in dem PSD2 die Bewegung des Open Bankings in Deutschland mehr ent- als beschleunigte, sprechen über 500.000 Nutzer der Finanzguru App eine klare Sprache: Kunden wollen Open Banking! Dieses Interesse nimmt sicher weiter zu, wenn intelligente Vorschläge den Mehrwert erhöhen, Konto und Depot zu verknüpfen. Da bin ich sehr gespannt auf 2020.

Beeindruckt hat mich auch ein Startup außerhalb des Fintech Bereichs: Celonis hat mit Process Mining gezeigt, dass es möglich ist mit Daten, Intelligenz und einer einfachen UX einen potentiellen Weltmarktführer im Softwarebereich aus Deutschland zu bauen.

 

Soweit so gut und was meinst du, welche Fintech-Trends werden 2020 wichtig?

Die klassischen großen Themen wie: Blockchain, AI, Virtual Reality, Voice, die von den meisten Analysten aufgezählt werden, sehe ich auch 2020 eher noch im Lab-Status als vor dem wirklichen großen Durchbruch im Kerngeschäft. Vielmehr glaube ich, dass drei „Buzzwords“ der letzten drei Jahre den Unterschied in 2020 machen werden:

1. Open Banking wird verknüpft mit wertvollen Einblicken und in der Bedeutung für den Kunden und die Bank (und ihre Steuerung) zunehmen. Zudem wird Open Banking zunehmend ein Startpunkt für Beratungsprozesse.

2. Customer Intelligence in Kernprozessen – In Form einfacher Regeln und Lernverfahren werden Banken erste Tests fahren, um kundenindividuelle Empfehlungen oder Vertriebsimpulse zu generieren.
Während die ganze Welt bereits A/B-Testing im Online-Dialog einsetzt, freue ich mich auf die erste Bank, die ihren Beratungs- oder Vermögensverwaltungsprozess mit A/B-Testing optimiert. Diese Art von Regeln und Optimierung ist die Basis, bevor man anfangen sollte, große AI Projekte aufzusetzen.

3. Automatisierung: Die Systeme, die in Vermögensverwaltungs- und Beratungsprozessen eingesetzt werden, werden zunehmend verzahnter und damit automatisierbarer. Während dies unspektakulär klingt, werden diese 3 Trends die Zukunft der Bank enorm prägen. Auf dem Weg in eine Zero-Marginal-Cost-Society, werden die Margen in der Industrie weiter sinken.
Ohne verbesserte Dienstleistungen und eine höhere Effizienz durch automatisierte und intelligente Prozesse, wird es für jede Bank schwerer den Weg in die Zukunft erfolgreich zu bestreiten.

 

Ok, diese Trends betreffen vor allem zuerst die Finanzinstitute. Auf welche Innovationen in der Finanzbranche können sich denn die Endkunden freuen?

Endkunden können sich vor allem auf Dienste freuen, die mehr auf die persönlichen Ziele  zugeschnitten sind. Bankprodukte werden also intelligenter und persönlicher.

2020 erwarte ich z.B. die ersten Banken, die eine digitale, individuell zugeschnittene Investmentberatung für Endkunden auf Open-Banking-Daten bieten.
Das bedeutet, dass mein Finanzdienstleister mir nach Blick auf mein Konto sagen kann, wann ich in Rente gehen könnte oder ob mein bestehendes Depot einen zu mir passenden Rendite-Risiko-Mix hat oder meine Anlagen zu hohe Kosten haben.
Der aktuelle Ansatz „Investmentangebot von der Stange“ ist in einer digitalen Zeit nicht mehr Zeitgemäß. Im Investment-Bereich wird zudem der Zugang zu alternativen Investmentformen einfacher. Zum Beispiel durch Privatkreditplattformen wie mintos, Private-Equity-Plattformen wie moonfare oder bei der Alternative Invesmtent-Plattform ianua, an der wir mit Fincite Ventures beteiligt sind.

Als Unternehmer freue ich mich darauf, wenn endlich auch Geschäftskunden eine vernünftige UX bekommen. Ich verstehe bis heute nicht, warum mir Banken nicht viel mehr ergänzende Einblicke zu meinen Finanzdaten bieten. Darüber hinaus glaube ich daran, dass Fintech-Services in 2020 auch zunehmend Geschäftskunden und institutionelle Anleger erreichen werden. Gerade im institutionellen Bereich gibt es zudem viele Prozesse, bei denen es um riesige Summen geht, die aber allerdings noch von der Digitalisierung „verschont geblieben sind“.

 

Herzlichen Dank Ralf für das Interview!

 

 

 

 


Wie Technologie die Beziehung zwischen Kunden und Beratern verbessert

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Die Beziehung zwischen Finanzberatern und ihren Kunden basiert auf Vertrauen. Dieses Vertrauen und auch die Integrität der Berater-Kundenbeziehung werden oft über einen längeren Zeitraum aufgebaut und nur durch eine wiederholte persönliche Interaktion, sowie ein solides Verständnis der finanziellen (und oft auch privaten) Situation des Kunden aufrecht erhalten.

Gleichzeitig steht die Anlageberatung vor zahlreichen neuen Herausforderungen. Steigende regulatorische Anforderungen und vermehrte Offenlegungspflichten erfordern immer mehr zeitintensive und oft manuelle Aufgaben. So werden beispielsweise Informationen über die finanzielle Situation und die Risikotragfähigkeit des Kunden eingeholt oder Geeignetheitsprüfungen und Beraterprotokolle erstellt. Dadurch bleibt den Beratern weniger Zeit, Vertrauen in bestehenden Kundenbeziehungen zu stärken oder gar neue Beziehungen aufzubauen. Gleichzeitig sinkt die Qualität der Beratungsleistungen.

Darüber hinaus verlangen immer mehr Kunden, insbesondere die jüngeren Generationen, einen Online-Zugriff auf ihre Investments sowie eine unkomplizierte Zusammenarbeit mit ihren Finanzberatern. Die Beratung selbst wird zu einem Schlüsselelement innerhalb eines digitalen, transparenten und ständig verfügbaren Serviceangebots. Ohne ein ergänzend digitales Angebot laufen Berater Gefahr, die Kundenanforderungen nicht erfüllen zu können.

Kernelemente unseres Softwareangebots

Vor diesem Hintergrund bietet Technologie die Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen sowie Servicequalität und -umfang zu verbessern:

1. Vertrauen  Steigern Sie das Vertrauen Ihrer Kunden durch erhöhte Transparenz des Beratungs- und Anlageprozesses.  

2. Zeit  Nutzen Sie Zeiteinsparungen, um sich auf Ihre Kunden zu konzentrieren und die Servicequalität zu verbessern.

3. Erkenntnisse – Entwickeln Sie eine ganzheitliche Sicht auf die Vermögenswerte Ihrer Kunden, um eine bessere, maßgeschneiderte Beratung zu ermöglichen.  

4. Anlageeffizienz – Verbessern Sie das Risiko-Rendite-Verhältnis, indem Sie die besten Produkte für die finanziellen Verhältnisse und Risikotragfähigkeit Ihrer Kunden anbieten.

5. Zugang – Stellen Sie sich auf die “Always on”–Mentalität Ihrer Kunden ein, indem Sie jederzeit Zugang zu Investitionen und Beratung über Online-Kanäle anbieten.  

Der Umgang mit einem so wichtigen Thema wie den persönlichen Finanzen wird sehr wahrscheinlich weiterhin eine menschliche Interaktion erfordern. Technologie ist jedoch ein unverzichtbarer Faktor innerhalb einer hybriden Finanzberatung, da diese dem Berater die Zeit und die Möglichkeiten gibt, sich auf den menschlichen Faktor der Beratung zu konzentrieren.

Auch wenn die Nutzung von Technologie in der Finanzberatung immer noch als Mehrwert zur Erzielung eines Wettbewerbsvorteils wahrgenommen wird, so wird sie sich doch in Zukunft als Voraussetzung für das Leistungsangebot eines jeden Beraters entwickeln.

Bereitstellung eines digitalen Kundenerlebnisses  

Der Einsatz von Technologie ermöglicht Beratern eine deutliche Zeitersparnis, die sie für die Stärkung der Kundenbeziehung nutzen können. Gleichzeitig erfüllen Sie dadurch die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft. Mit Fincite CIOS, haben wir eine modulare Software entwickelt, die es Beratern ermöglicht, aus einem umfassenden Angebot verschiedene Funktionalitäten auszuwählen, wie etwa: 

Fincite CIOS

 

Unter ökonomischen Gesichtspunkten ermöglichen diese Tools den Beratern, den Umsatz pro Kunde durch Generierung neuer Assets zu steigern und dank der Reduzierung manueller Aufwände entlang der Wertschöpfungskette die Beratungskosten zu senken.

 


Finanzberatung 2.0: Der Aufstieg der Superberater

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In einer Welt, die durch den technologischen Wandel und ständig strengere Regulatorik geprägt ist, ist die persönliche Finanzberatung oft kostspielig, ineffektiv und riskant. Robo-Advice hingegen fehlt der persönliche Kundenkontakt. Nun, wie können wir diese Situation lösen? Mit Hilfe des Cyborgs, die hybride Beratungsphilosophie kommt hier ins Spiel: Ein Berater mit technologiegestützten Superkräften.

Das Beste aus beiden Welten: Effizienz mit menschlichem Kontakt

Das Problem heutzutage ist, dass eine menschliche Finanzberatung so kostenintensiv ist wie nie zuvor. Kunden geben nur widerwillig Geld für Beratung aus, insbesondere weil es auf dem Markt schon alternative, kostenlose Angebote gibt.

Unabhängig von der Verfügbarkeit solcher Services haben Kunden jedoch immer komplexere Bedürfnisse. Und je schneller die Finanzmärkte voranschreiten, desto komplexer werden diese Bedürfnisse.

Ein anspruchsvolles regulatorisches Umfeld für Banken und ihre Berater bringt Finanzinstitute zudem in eine unangenehme Lage. Wie wird diese Situation aktuell gelöst? Privatbanken erhöhen erforderliche Mindestvermögen oder verzichten sogar ganz auf die typische Finanzberatung. Einige Banken und Fintech-Unternehmen versuchen, den Markt für Finanzberatung mit Robo-Dienstleistungen zu erobern, bisweilen aber nur mit gemischtem Erfolg. Woran liegt es also, dass Privatbanken und Robo Advisor bisher recht wenige Erfolge vermelden konnten? Die Antwort liegt auf der Hand: Robo Advisorn fehlt die menschliche Komponente und Privatbanken sind im Vergleich weniger effizient.

Die Lösung für diese Problematik ist eine Technologie, die es Beratern ermöglicht, die richtigen Kunden gezielt mit personalisierten Angeboten anzusprechen. Anstatt viele verschiedene Listen und Anlagerichtlinien (Blacklist, Empfehlungsliste, etc.) durchzugehen, übernimmt eine Software diesen Prozess. Anstatt den Investmentvorschlag manuell auf Anlagegrenzverstöße und Richtelinienverstöße zu prüfen, kann auch dieser Prozess von einer Software automatisch erledigt werden. Kundenberater können sich somit auf die Bedürfnisse, Wünsche und die finanzielle Situtaion des Kunden konzentrieren. Sie erfahren, was ihr Kunde braucht und haben ausreichend Zeit für Kundenbeziehung zu. Die Investment-Software berechnet das richtige Portfolio, die richtigen Produkte, liefert die richtige Geschichte mit einer Vielzahl von Empfehlungen und übernimmt alle regulatorischen Aspekte.

“Den Menschen fehlt es an Effizienz und dem Robo Advisor an Menschlichkeit. Geben Sie Ihren Beratern übermenschliche Fähigkeiten mit einer leistungsstarken Software und einem hybriden Beratungsmodell. Geben Sie ihnen die Kraft der Software-Effizienz mit einer menschlichen Note”.

Wie Sie 10 Wochen pro Jahr für jeden Berater sparen können

Stellen Sie sich vor, Sie stellen Ihren Beratern ein Hilfsmittel zur Verfügung, das jedes Jahr 10 Wochen Arbeitszeit einspart. 10 Wochen in denen sich Berater ganz auf den Kunden konzentrieren können, zum Beispiel mit dem Aufbau und der Pflege der Kundenbeziehungen.

Hier sind 6 praktische Ideen wie Sie dieses Ziel erreichen:

1. Verdeutlichen Sie Ihre Anlagephilosophie und richten Sie eine klare Anlagestruktur mit klarem Prozess ein, der Folgendes beinhaltet:

● Kategorisierung von Risikoprofilen (Wie kategorisieren Sie die Risikoprofile Ihrer Kunden?)
● Anlagestrategie (Welche Anlagestrategien oder Risikostufen möchten Sie anbieten?)
● Mapping von Risikoprofilen und Risikostufen
● Allokationen und Zeithorizonte

2. Einrichten einer gesetzeskonformen Beratungsmethode, die Folgendes umfasst:

● Beachtung regulatorischer Einschränkungen

3. Definieren Sie Ihr Anlageuniversum

● Definieren Sie Wertpapiere in die Ihre Kunden investieren können
● Fügen Sie Kauf-, Verkaufs- und Halteempfehlungen aus Ihrem Investment Office hinzu

4. Definieren Sie Ihre eigenen, unternehmensweite Anlagerestriktionen

● Führen Sie eine Blacklist, die z.B.: unethische Investitionen enthält.
● Haben Sie bestimmte Risikogrenzen für Anlageklassen oder Einzelanlagen?

5. Geben Sie Ihrem Kunden und Berater die Möglichkeit, auf Wünsche einzugehen.

● Will Ihr Kunde bestimmte Anlageklasse oder Wertpapiere vermeiden?
● Hat der Kunde eine persönliche Verbindung zu gewissen Wertpapieren?   

6.Vernetzen Sie alles für einen nahtlosen und effizienten Prozess.

● Integrieren Sie die Beratungssoftware in Ihr Kernbanksystem, um Aufträge direkt zu bearbeiten.
● Automatisieren Sie die regulatorische Dokumentation, um einen konformen und transparenten Entscheidungsprozess zu gewährleisten.

Alle diese Vorschläge können konfiguriert und auf Ihr Geschäftsmodell angepasst werden.  Mit unserer hybriden Beratungssoftware wird die Finanzberatung zuverlässiger und transparenter, ohne an Individualität zu verlieren, und verschafft Ihnen den Vorsprung in einem wettbewerbsorientierten Marktumfeld.

 


Wie Software die Rentenlücke schließen kann

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Herausforderungen einer alternden Gesellschaft und wie wir Technologie nutzen können, um das Rennen zu gewinnen.

Für viele von uns ist es eine der drängendsten finanziellen Sorgen: Wie kann ich sicherstellen, dass meine Ersparnisse ausreichen, um meinen Lebensstandard im Ruhestand aufrecht zu erhalten?

Doch diese Besorgnis wird von den meisten Menschen nach wie vor weitgehend ignoriert. Insbesondere in Deutschland, wo über 90 % der Rentnerinnen und Rentner hauptsächlich auf die staatliche Rente angewiesen sind¹. Zahlreiche gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen, wie der demografische Wandel der Bevölkerung sowie das anhaltende Niedrigzinsumfeld, führen dazu, dass die staatliche Rente allein nicht ausreichen wird, um eine angemessene Absicherung für den Ruhestand zu gewährleisten.

Trotz mehrerer zusätzlicher Sparmodelle, die nicht Bestandteil der staatlichen Rente sind (z.B. die betriebliche oder private Altersvorsorge), bleibt die größte Herausforderung die Erkenntnis über eine bestehende Lücke und das gezielte Gegensteuern.

Bewusstsein wecken

Für die meisten Menschen beginnt die Herausforderung mit dem Bewusstsein. Die überwiegende Mehrheit der zukünftigen Rentner ist sich ihrer bereits bestehenden Vorsorgelücke nicht einmal bewusst. Auch bei der Rentenplanung gilt die einfache Logik: Je früher man sich der bestehenden Vorsorgelücke bewusst ist und mit der Kapitalanlage beginnt, desto höher sind die Renditeerwartungen und die Wahrscheinlichkeit, solche Lücken zu schließen. Die Folgen der Vorsorgelücke können gravierend sein und schnell in die Altersarmut führen. Bereits heute leben 20% der deutschen Bevölkerung in altersbedingter Armut². Die Frage der bestehenden und zunehmenden Versorgungslücken erfordert daher dringend die Aufmerksamkeit des öffentlichen und des privaten Sektors. Die Regierungen in Ländern wie Norwegen, Schweden und Dänemark haben das Problem bereits erkannt und ihren Bürgerinnen und Bürgern die notwendigen Instrumente an die Hand gegeben, um ihren aktuellen Rentenstand zu verstehen. Diese Instrumente ermöglichen eine ganzheitliche Online-Betrachtung der erworbenen Rentenleistung sowie hilfreiche Prognosen zur Simulation der Entwicklung des persönlichen Rentenanspruchs. Obwohl es in Deutschland derzeit staatliche Initiativen gibt, liegt die Aufgabe, das Bewusstsein für die Problematik zu schärfen, weiterhin bei der Privatwirtschaft. Nach erlangter Erkenntnis über bestehende Vorsorgelücken, gilt es nun diese mit geeigneten Finanzlösungen zu schließen.

Bereitstellung umfassender Tools

Mit unseren digitalen Lösungen bieten wir Ihnen die notwendigen Tools, um bestehende Vorsorgelücken zu erkennen und diese zu beseitigen. Dabei berücksichtigen wir nicht nur die bestehenden Rentenansprüche, sondern betrachten zusätzlich das gesamte, aggregierte Vermögen Ihrer Kundinnen und Kunden in einer ganzheitlichen Betrachtung. Hierzu können zusätzliche Vermögenswerte wie Immobilien gehören, die die finanzielle Situation im Ruhestand erheblich beeinflussen. Durch die Analyse der aktuellen und geplanten Lebens- und Finanzbedingungen eines Kunden, ermöglicht es unsere Software, den Bedarf der Altersvorsorge zu ermitteln und bestehende Lücken zu identifizieren. Hier ein Beispiel wie ein möglicher Ablauf aussehen könnte:

1. Ganzheitliche Erfassung Ihrer Kunden  verbinden Sie aktuelle Renten, Geld- und Anlagekonten, Immobilien und andere Vermögenswerte, um eine 360°-Sicht auf das Vermögen zu bekommen.

2. Ermittlung des Finanzbedarfs  Entwicklung von finanziellen Zielen für den Ruhestand durch Analyse aller Einnahmen und Ausgaben.

3. Identifizierung bestehender Vorsorgelücken  Ermittlung bestehender Lücken durch Abgleich der erwarteten Vermögensrenditen mit der Finanzplanung Ihrer Kunden.

4. Bereitstellung geeigneter Produkte  Auswahl geeigneter Produkte zur Schließung der Vorsorgelücke unter Berücksichtigung der Finanz- und Risikotragfähigkeit des Kunden. 

5. Überblick behalten – Verwendung von Algorithmen zur Überwachung und Neuausrichtung der Anlagestrategie während der Spar- und Entnahmephase.  

Mit diesem Ansatz bieten Sie Ihren Kunden Anlagelösungen, um die wichtigsten finanziellen Herausforderungen zu bewältigen. Gleichzeitig erhalten Sie nützliche Einblicke in den Vermögensstand des Kunden.  

Erfahren Sie mehr über unsere Financial Planning Software oder Kontaktieren Sie uns direkt, gerne stehen wir Ihnen bei allen Fragen zu unseren Software Lösungen zur Verfügung.

 

  • ¹ Bundesinstitut für Arbeit und Soziales, 2017
  • ² Süddeutsche Zeitung, Artikel „Rentner stärker von Altersarmut betroffen als gedacht“, Februar 2019

ESG Investments – Eine Einführung in nachhaltige Investments

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ESG Einleitung

Es ist ein allgemeiner Irrglaube, dass nachhaltiges, verantwortungsbewusste Investments unrentabel sind und Renditen schmälert, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Die Anzahl der Investmentfonds, die ESG-Faktoren berücksichtigen, ist bereits rasant gestiegen und wird auch weiterhin zunehmen. Bis zum Jahr 2021 werden mehr als 92% der institutionellen Investoren ESG-Kriterien in ihrem Investment Screening Prozess einbeziehen. Somit stellt sich die Frage: Was bedeutet eigentlich die Abkürzung ESG und warum wird dieser Begriff immer wichtiger?

ESG Definition 

ESG steht für „Environmental“, „Social“ und „Governance“ und diese stehen für drei zentrale, nicht-finanzielle Schlüsselfaktoren, um die Performance von Investments zu messen, zu denen ethische, nachhaltige und Corporate Governance- Angelegenheiten gehören.

Diese Faktoren werden wie folgt definiert:

● Die „Environmental“ Kriterien untersuchen die Geschäftstätigkeiten der Unternehmen unter dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit (z.B.: Abfall oder Verschmutzung).

● Die „Social“ Kriterien konzentrieren sich auf die Menschen und deren Beziehungen innerhalb des Unternehmens (z.B.: Mitarbeiterzufriedenheit & Diversity).

● Die „Governance“ Kriterien hingegen untersuchen, wie ein Unternehmen geführt wird (z.B. Steuerstrategie). 

Wie die ESG-Investitionskriterien festgelegt wurden

Das Thema ESG erregte im September 2015 größere Aufmerksamkeit, als 193 Länder 17 messbare (“SDG-Index”) Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verabschiedeten, um eine bessere internationale Zusammenarbeit zu ermöglichen und zu deren wirtschaftlich nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Infolgedessen wurde in Paris eine Vereinbarung unterzeichnet („Pariser-Vertag“), um diesen nachhaltigen Ausbau weiter voranzutreiben. Gemäß diesem Pariser Vertrages welcher sich mit der Verringerung der Treibhausgasemissionen befasst, muss jedes Land den Beitrag, den es zur Minderung der globalen Erwärmung leistet, festlegen, planen und darüber regelmäßig berichten. Um die ehrgeizigen Ziele der Vereinten Nationen und des Pariser Vertrages zu erreichen, hat die EU einen Aktionsplan erstellt, um:

● bei jeder Finanzentscheidung auch nachhaltige Aspekte zu berücksichtigen

● die Transparenz für Privatanleger zu erhöhen, um private Investitionen in ESG-konforme Unternehmen zu steigern und somit die Klimaschutzziele zu erreichen.

 

ESG-Investitionsziele innerhalb der EU

Dieser Aktionsplan soll es der EU ermöglichen, bis 2030 die folgenden Klimaschutzziele zu erreichen:

● Senkung der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um 40 %

● Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch von 27%

● Energieeinsparung im Vergleich zu einem Business-as-usual-Szenario um 30%

Derzeit gibt es eine Reihe von verschiedenen Kennzahlen, die versuchen zu ermitteln, welche Unternehmen als nachhaltig bezeichnet werden können. Zudem stellt sich die Frage, wie die Transparenz bei nachhaltigen Investments erhöht werden kann. Eine der Hauptaufgaben der Europäischen Kommission besteht daher darin,  ein fest definiertes Rahmenwerk für ESG-Kennzahlen zu definieren. Die Definition und Implementierung dieser KPIs ist aktuell in Bearbeitung und etablierte Datenanbieter haben bereits ESG-Scores auf einem recht hohen Niveau aufgestellt.


ESG Einfluss auf Anlageerträge

ESG-Kriterien sind nicht nur für die Messung der Nachhaltigkeit von Investitionen wichtig, sondern haben auch einen wesentlichen Einfluss auf die Rendite und das langfristige Risiko von Portfolios. Diese Innovation schafft neue Möglichkeiten für einen langfristigen Mehrwert in Wirtschaft und Gesellschaft.

Unternehmen die ESG-Standards übernehmen, sind daher gewissenhafter, risikoärmer und erfolgreicher bei ihren langfristigen Geschäftszielen. Inzwischen sind ESG-Kriterien eher eine Notwendigkeit als ein Experiment geworden. Aus diesem Grund haben verschiedene Akteure der Wertschöpfungskette, darunter Investoren, Banken und Unternehmen, ESG- und Nachhaltigkeitsinformationen in ihre Prozesse einbezogen. Auch die ESG-Scores und das Verhalten von Unternehmen werden von Finanzinstituten und Investoren überprüft und bewertet, um ihre zukünftige Performance am Markt zu behaupten.

Fincite ESG Software für Finanzinstitute

Da wir uns diesem Wandel bewusst sind und die Finanzmärkte stetig beobachten, haben wir eine Softwarelösung entwickelt, die die ESG-Kriterien zum zentralen Element der Vermögensverwaltung macht. Damit ermöglichen wir es Investoren und Asset-Managern, bestehende Portfolios nach ihrerESG-Compliance zu analysieren oder ihnen beim Aufbau eines eigenen ESG-konformen Portfolios zu helfen – vollautomatisch und unter Verwendung von Daten etablierter Anbieter. Für Weitere Informationen besuchen Sie  ESG Software Lösung.

 

Wie Sie die Potenziale von Open Banking nutzen

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Wie PSD2 und Open Banking unsere Einstellung auf die Vermögensverwaltung verändern werden und wie Banken sie zu ihrem Vorteil nutzen können.

Open Banking und PSD2 sind mit einer Reihe von Problemen für Banken verbunden: Kosten, Datenverlust, verschärfter Wettbewerb und zunehmende regulatorische Belastungen. Die Einführungsfrist rückt näher und nur sehr wenige Banken haben ein klares Konzept, wie sie PSD2 nutzen können, anstatt sich nur an die Vorgaben zu halten. Was wäre, wenn ich Ihnen sagen würde, dass Sie mit Open Banking neue Kunden für neue Geschäftsmodelle gewinnen können? Auch die Kundenzufriedenheit und Ihr Anteil an dem verwalteten Vermögen pro Kunde (Share of Wallet) können in diesem Zusammen gesteigert werden.

Wie Sie Ihre Kunden dazu bringen, Sie zu lieben.

Hier ist eine weit verbreitete Ansicht über Open Banking: Finanzinstitute müssen eine API einrichten, mit der sie möglicherweise nicht sehr vertraut sind. Sie müssen Daten über ihre Kunden teilen, die Konkurrenten nutzen könnten, um ihnen Umsätze wegzunehmen. Nicht zuletzt steigen auch die Kosten für die Einhaltung der PSD2 Richtlinie. Aber hier ist ein nicht ganz so offensichtlicher Blick: Mit einem überzeugenden Angebot können Sie Ihren bestehenden Kundenstamm, Ihre Marke und das Vertrauen, das Ihre Kunden in Sie haben, nutzen und Ihre Kunden besser verstehen. Darüber hinaus können Sie ihnen mehr Services bieten und somit Ihren Share of Wallet erhöhen.

Open Banking muss nicht wie PSD2 bei Girokonten aufhören. Stellen Sie sich die Möglichkeiten vor: Verbinden Sie Girokonten (soweit so gut), aber auch: Portfolios, Immobilien, privates Beteiligungskapital, Kryptowährungen oder Autos. All diese Daten können Ihren Kunden auf Knopfdruck zur Verfügung gestellt werden. Im weiteren Schritt können Sie das Vermögen Ihrer Kunden auf einen Blick erfassen und Transaktionen analysieren, um die bestmöglichen Maßnahmen zu ergreifen, die auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden zugeschnitten sind.

Beantworten Sie hierfür die wichtigsten Fragen Ihrer Kunden:

• Wie hoch ist mein Vermögen?

• Welchen Betrag kann ich regelmäßig sparen und wie viel muss ich sparen, um meine Ziele zu erreichen?

• Passt meine Vermögensaufteilung zu meinen Bedürfnissen?

Als Bank können Sie wertvolle Informationen über Ihre Kunden erhalten:

• Habe ich meine Kunden richtig beraten?

• Wie viel ist mein Kunde wert? Ändert das die Art und Weise, wie ich ihn/sie behandle?

• Von welchen anderen Angeboten würde dieser Kunde profitieren?

Wenn Sie die Vermögenswerte Ihrer Kunden verbinden, sind Sie der finanzielle Mittelpunkt für alle ihre Bedürfnisse.

 

Wie Sie zum Mittelpunkt der Finanzen Ihres Kunden werden können.

Wie kann eine Bank nun herausragende digitale Leistungen erbringen und neue Kunden gewinnen? Die Antwort ist einfach. Liefern Sie Produkte und Lösungen, die Ihren Kunden einen echten Mehrwert bieten!

Hier eine Roadmap für die erfolgreiche Umsetzung in Ihrem Unternehmen:

1. Denken Sie an einen klaren Business Case und was Sie erreichen wollen, z.B.

•mehr Kundeninformationen zu erhalten

•Steigerung der Kundenbindung

•Verbesserung Ihres Net-Promoter-Scores

•Generierung neuer Assets

2. Überlegen Sie, wie Sie dies erreichen wollen.

•Fokussierung auf Girokonten und Einsatz als Beispiel für die Altersvorsorge

•Nutzen Sie die ganzheitliche Vermögensaggregation, um eine bessere Portfolio-Beratung im Rahmen der Finanzplanung zu ermöglichen.

•Verwenden Sie die Vermögensaggregation, damit Sie erfolgsversprechende Kunden in Ihrem Vertriebskanal besser ansprechen können.

•Erhöhen Sie Ihr betreutes Vermögen, indem Sie Ihre Expertise mit bestehenden Kundenportfolios vergleichen.

3. Dabei hilft es zu wissen, in welchem Bereich Ihr Angebot besser ist als alle anderen.

• Haben Sie ein leistungsstarkes Investmentbüro?

• Können Sie eine breite Palette von Produkten anbieten?

• Haben Sie einen zusätzlichen Vertrauensfaktor?

• Sind Ihre Angebote günstiger, vielfältiger oder leistungsfähiger als andere?

Digitale Tools auf Basis von Open Banking können Ihnen helfen, Ihren Kunden digital und einfach zu zeigen, wie sie von der Zusammenarbeit mit Ihnen profitieren werden. Und das alles automatisiert und hochgradig skalierbar.

 

5 Dinge, die Ihre Investment-Software nicht kann

Ihre Investment Software

Die Digitalisierung der Finanzindustrie schreitet oft nur mühselig voran. Große Erfolge bzw. Umbrüche kommen dabei meist von den aufstrebenden Challenger- bzw. „Online-only“-Banken. Die etablierten Spieler sind gefangen in Legacy-Systemen, die dem Druck der Digitalisierung und Regulation nicht gewachsen sind.

Dies betrifft besonders Investment-Prozesse. Stetig sinkende Margen und steigende Kundenanforderungen treffen hier auf hohe manuelle Aufwände in allen Bereichen – vom Beratungsgespräch bis zur Portfoliogestaltung. Im Spannungsfeld zwischen Compliance, Prozesskosten und dem Wunsch nach Differenzierung blockiert veraltete Technologie oft den Weg in die Zukunft.

In fünf Punkten beschreiben wir, welche Aufgaben Ihre aktuelle Investment-Software wahrscheinlich nicht erfüllen kann und welchen Mehrwert Sie von einer modernen Software erwarten können.

1. Ihre Investment-Software hat wenig Daten über Ihre Kunden und deren Wert(e)!

Open Banking bietet neue Wege einen ganzheitlichen Blick auf die Kunden zu gewinnen. Die Verknüpfung von Konten, Depots und sonstigen Vermögenswerten ermöglicht es, die finanzielle Situation Ihrer Kunden schneller, detaillierter und ganzheitlicher zu erfassen, als bestehende Investment-Software dies kann.

Mit Fincite.CIOS können Finanzdienstleister ihre Kunden mit allen Konten, Depots und Vermögenswerten (Immobilien, Private Equity uvm.) in einem 360° Blick erfassen. Auf Basis dieses hollistischen Blicks spielt CIOS kundenindividuelle Handlungsempfehlungen aus. Entweder direkt an den Kunden oder als Vertriebsimpuls für den Berater. So gewinnt der Berater ein Verständnis für den Kunden und dessen Customer Lifetime Value.

 

2. Mit Ihrer bestehenden Software können Sie Ihren Investmentprozess nicht automatisieren!

Von der Erfassung der finanziellen Situation und des Risikoprofils bis hin zur Anlagegrenzprüfung und Dokumentation gibt es viele – häufig manuell durchgeführte – Schritte, die hohe Prozesskosten verursachen und Compliance-Risiken darstellen. Bestehenden Beratungs- oder Portfoliomanagementsystemen fehlt es dabei oft an einer Ende-zu-Ende-Sicht für eine wirkungsvolle Automatisierung. Dabei lassen sich die Prozesse einer Anlageberatung oder Vermögensverwaltung zu großen Teilen automatisieren.

Fincite.CIOS bildet die Prozesse von der Erfassung der finanziellen Situation bis zur Portfoliokonstruktion und der Order-Generierung digital ab. Dieser Ende-zu-Ende-Prozess ermöglicht eine Zeitersparnis von über 25% pro Kunde und Jahr. Zudem lassen sich durch automatisierte Prozesse Verstöße gegen Anlagebeschränkungen nahezu vollständig vermeiden.

 

3. Ihre Investment-Software ist kein Front-Office-System und nicht individualisierbar!

Die meisten Portfoliomanagement– und viele Beratungssysteme sind nicht für den Kundenkontakt gebaut. Nur selten betrachten diese Ihre Kunden ganzheitlich in ihrer finanziellen Situation, aktuellen Portfolios und individuellen Möglichkeiten. Von der Vision der Finanzdienstleister eines volldigitalisierten und hochindividualisierbaren Prozesses sind die bestehenden Systeme oft weit entfernt. Vielmehr beschäftigen sie Fragen wie:

– Wie viele individuelle Kundenportfolios kann die Software verwalten?
– Was passiert, wenn mehr als 100 Kunden parallel zugreifen?
– Wie können wir eine veraltete Nutzeroberfläche an den Kunden herausgeben, um Reporting-Anforderungen zu erfüllen?
– Wie lassen sich Datenfelder für die Reporting-Anforderungen nach MIFID2 noch in das bestehende System einbauen? 

Fincite.CIOS ist für hochindividualisierte Kundenportfolios und eine digitale Interaktion mit Beratern und/oder Kunden gebaut. CIOS beinhaltet die Möglichkeit, Ihren Kunden weitreichende Einblicke in Echtzeit  in ihr Vermögen zu bieten und zwar mit einem optisch hochwertigen und modernen Dashboard. Durch digitale Interaktion und gute Kommunikationsprozesse können Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Sprachfähigkeit der Berater erhöht werden.

 

4. Ihre Investment-Software ermöglicht keinen schnellen Roll-Out neuer Service-Modelle, Channels oder Geographien!

Die Welt eines Finanzdienstleisters ist komplex. Über mehrere Channels (Berater, Online, Mobil, Vertriebspartner, uvm.) werden verschiedene Service-Modelle (Self Execution, verschiedene Anlageberatungs- und Vermögensverwaltungsmodelle) über verschiedene Kundensegmente (Retail, Mass Affluent, Private Banking) in mehreren Ländern ausgerollt. Auf diese Vielfalt und unterschiedliche Nutzungsweisen sind bestehende Investment-Software oft nicht ausgerichtet.

Fincite.CIOS ermöglicht es, verschiedene Prozesse und Service-Modelle über ein Process Mapping abzubilden. Über moderne REST-API-Schnittstellen lässt sich CIOS an verschiedene Channels anbinden. Bereits heute nutzen internationale Finanzdienstleister die Multi-Tenant-Umgebung von CIOS um ihre Beratungs- und Portfoliomanagementprozesse in mehrere Länder zu bringen. Alles für einen schnellen Roll Out.

 

5. Ihre Investment-Software pflegt keine Beziehung mit Ihren Kunden!

Die Märkte verändern sich. Und mit ihnen oft die Einschätzung des Finanzinstitutes zur Asset Allokation oder zu einzelnen Produkten. Aber auch Kunden ändern sich. Ihre finanzielle Situation und damit ihr Risikoprofil kann sich entwickeln. Diese regelmäßig zu prüfen (im Übrigen eine Anforderung nach MIFID2) und die Empfehlungen des Investment-Offices in den Portfolien der Kunden umzusetzen, ist dabei ebenso wichtig wie eine gute Kommunikation – gerade in Krisenzeiten. Bestehende Investment-Software kommt dieser Beziehungspflege oft nicht nach.

Durch die laufende Verknüpfung der finanziellen Situation, sowie die Versorgung mit Marktdaten, Research-Ergebnissen und Signalen bietet CIOS die Basis, das Kundenportfolio in Form zu halten und den Kunden und/oder Ihren Beratern gezieltes Wissen für jede Marktlage zuzuspielen.

From (hybrid) robo to automated advice: 3 digital private banking strategies

Fincite Blog 2018 Private Banks trens

In the last years over 20 Robo Advisors entered the European Market. Most of them, with purely digital advice based on investment algorithms. End of 2017, we observed two major new trends:

  1. On the one hand, recently, digital providers like Prospery, Liquid, and Wealthfront added human advice to their offering.
  2. On the other hand, the first established private banks started their own digital-only services.

This begs the question: How will Digital Wealth Management look like in the segment of Private Banking?

 

Here are three strategies we might see in 2018:

A new Segment, a new Channel: Reaching out to “Mass Affluent”.
”In the last years, private banks raised the bar for their exclusive services. Today, in order to obtain investment advice from a private bank you usually need more than 1 million € investable capital. Especially regulatory requirements such as

MiFiD II drove the internal cost quota of the advice processes to new heights. So, how can private banks serve clients with “smaller investment tickets”?In order to “test digital”, some private banks have grown into market segments they did not target in the past. They started new services under new brands. Those offer a digital “light version” of their investment advice – similar to the Robo Advice in the Retail Banking World.

The best of both worlds: Hybrid (Robo) Advice

In the past, investment advisors often faced the challenge of limited insight into the client’s portfolio. To address this issue, private banks have started using aggregating technologies like Fincite Core which provides detailed insight into the wealth of a client. With these technologies, clients can easily connect financials via the internet:

  • Aggregate bank accounts and wealth positions (such as Real Estate, Gold, etc.)
  • View asset performance and risk
  • Receive targeted news and research matching current wealth positions

Based upon this, the client can be either served online or invited into an offline advice (see more at 360° Wealth). Leveraging this information, private bank advisors can better acquire or maintain relationships with their clients by knowing which clients to address, when and how to do it – based on near-real-time client data.

Improving from within: Automated Individual Advice

 

Banks started using automation to support the value chain from the Investment Office all the way to the Portfolio Management and Relationship Manager. Through the use of automated advice engines like Fincite Core, banks keep client portfolios in shape based on inputs like the following:

  • Investment Strategy: Target Asset Allocation and Product Galaxy
  • Market Development: Current events on the markets
  • Financial Situations of the Client (based upon his connected Accounts
  • Objectives and Planning of his investments

Summary

These three general strategies show how the Private Banking industry is reacting to the emergence of Robo Advisors. In the future, we will see more banks adopting these strategies in a pure or combined way.